Naturbeobachtungen am Chiemsee –
Gesten bin ich ganz früh aufgestanden, um den Biber an der Prien nahe Neugarten zu fotografieren.
Um fünf Uhr morgens war ich schon vor Ort. Erst gegen 6 Uhr kam er angeschwommen. Hat sich einen Ast mit Blättern geholt und abgeknabbert. Ist dann aufwärts weiter geschwommen und in seinen Bau verschwunden.
Biber werden sehr leicht mit Nutria verwechselt. Man kann sie sehr gut am Schwanz unterscheiden. Der Biber hat einen breiten Schwanz, die Biberkelle und ist auch viel größer als eine Nutria. Die Nutria hat einen dünnen langen Schwanz, auffallende weiße Barthaare und große gelborange Zähne.
Nachdem ich schon mal in Prien war, bin ich dann noch an die Prienmündung gefahren. Das Strandbad gehört hier am Morgen den Gänsen und Enten. Auch sieht und hört man viele Singvögel.
So kann ein Sommertag starten.
Wikipedia (ein Auszug):Die (selten: das) Nutria (Myocastor coypus), auch Biberratte oder seltener Sumpfbiber, Schweifbiber, Schweifratte oder Coypu genannt, ist eine aus Südamerika stammende und in Mitteleuropa angesiedelte Nagetierart.
Die Nutria wird gelegentlich mit der aus Nordamerika stammenden Bisamratte verwechselt, die sich gleichfalls in Europa als Neozoon etabliert hat, allerdings kleiner ist und einen seitlich abgeplatteten Schwanz hat.
Als Baue dienen selbstgegrabene Erdbaue im Uferbereich oder „Nester“ aus langblättrigen Pflanzen (Schilf) und dünneren Stöcken, deren Eingänge im Gegensatz zum Bisam und zum Biber oberhalb der Wasserlinie liegen (Unterscheidungsmerkmal).
Text: Ursula Schottroff und Wikipedia
Fotos: Ursula Schottroff










