Brauchtum

Breitbrunn rüstet für Festzelt-Tage

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Breitbrunn – Jetzt geht’s los! Das Jubiläum zum 120-jährigem Bestehen des Gebirgstrachten-Erhaltungsverein „D´Chiemseer“ wirft seine Schatten voraus. So wird dieser Tage bei ungemütlichem Wetter am neuen Festplatz Ecke Gollenshausener Straße in Richtung Loiberting das Festzelt aufgebaut. Unter der Anleitung vom Zeltmeister und über 50 Helfern entsteht aus einigen tausend Teilen ein 45 auf 29 Meter großer Korpus, der gut und gerne 1500 Besucher fassen kann (unser Foto). Das funktioniert nur mit strenger Disziplin und teils ordentlicher Muskelkraft.

Damit die Location neben Bestuhlung, Bühne und Bar auch noch geschmackvoll wirkt, treffen sich – gerne zahlreich – die Helfer am Samstag, 23. Mai zum Binden der Girlanden im Festzelt; Gartenscheren sind mitzubringen. Sowohl am Abend zuvor um 17 Uhr als auch zum Arbeitseinsatz sollte entsprechendes Grünzeug mitgebracht werden.

Die Sträuße für den Haus- und Wegschmuck können ebenfalls am Samstag, 23. Mai ab 13 Uhr im Festzelt abgeholt werden.

Los geht es dann am ersten Abend mit der bayerisch- und böhmisch-mährischen Blasmusikkapelle Surberg-Lauter und dem Bieranstich. Von 18 bis 19 Uhr gibt es verbilligt eine Maß Bier und ein Essen. Alle beteiligten Vereine laden zum anschließenden Barbesuch mit der Seeleitn Musi ein.  Für Freitagabend, 29. Mai hat Helmut A. Binser zu seinem bayerischen Musikkabarett mit dem Titel „Bumm“ eingeladen. Die Veranstalter Förderverein Dorfgemeinschaft, D´Rosserer Breitbrunn und die FRAUEN Breitbrunn/Gstadt freuen sich bereits jetzt über ein ausverkauftes Zelt.

Der Festheimatabend am Samstag, 30. Mai beginnt um 18 Uhr mit einem Totengedenken am Friedhof (bei schlechter Witterung in der Pfarrkirche). Ab 20 Uhr treten die Kinder, Jugend und Aktiven des Heimatvereins sowie der Patenvereine und den Goaßwinkler Goaßlschnoizern zu den Klängen der Blaskapelle Prien im Festzelt auf. Eingeladen sind an diesem Abend auch die Breitbrunner und Gstadter Senioren.

Der Festsonntag, 31. Mai startet um acht Uhr mit einem musikalischen Weckruf beim Schirmherrn Bürgermeister Anton Baumgartner. Zu den Klängen der Unterdachinger Musi erfolgt gegen 8 Uhr ein Empfang der teilnehmenden Vereine. Der Aufstellung gegen neun Uhr zum Kirchenzug schließt sich um zehn Uhr ein Festgottesdienst an der Martl-Mayer-Leitn mit anschließendem Festumzug an. Für die Barmusik sorgen die Preaner Buam.

Nach einem Ruhetag lädt der Verein für Dienstag, 2. Juni ab 19 Uhr zu einem Helferessen mit der Westenboch-Musi ins Festzelt ein.
Zum Kesselfleisch-Essen am Mittwoch, 3. Juni laden die Bulldog-Freunde, der Männergesangverein sowie der Sportverein ein. Für das musikalische Programm zeigen sich von 19 bis 21.30 Uhr die Breitbrunner Blechmusi und im Anschluss bis 0.30 Uhr „Gams´n Edelweiß“ verantwortlich.

Nach Fronleichnam mit einer abendlichen Prozession geht es am Freitag, 5. Juni um 18 Uhr mit dem Bier- und Weinfest weiter. Nach der „ProBierMaß Musi“ stimmen ab 20 Uhr „Die Lungauer“ ihre Instrumente an, geladen haben die Breitbrunner Trachter und Feuerwehrler.  Eine Schaumparty mit DJ veranstalten am Samstag, 6. Juni der Jugendclub, die Gollenshausener Schützen sowie die Wasserrettung Breitbrunn.  Den Schlusspunkt setzt am Sonntag, 7. Juni der Trachten- und Handwerkermarkt mit einem Familientag. Von zehn bis 16 Uhr gibt es unter anderem Trachtenmodenschau, Tombola und vieles mehr. Musikalisch umrahmt wird der Tag vom Beirer Blech.

Tischreservierungen für den Bieranstich, dem Festheimatabend sowie dem Bier- und Weinfest ist unter kontakt@dechiemseer-breitbrunn.de sowie für den “Tag der Betriebe und Vereine” unter Anmeldung-Kesselfleisch2026@gmx.de möglich. Weitere Festzeltinformationen gerne unter www.dechiemseer-breitbrunn.de

Bericht und Festzelt-Aufbau-Foto: Tschalie Wastl / Festprogramm

 

 

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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