Solidarität & Lichtblicke

Obing: Rollator-Training und Verabschiedung

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Obing: Zum dritten Mal fand vergangene Woche bei der Tagespflege Weber das jährliche Rollator-Training mit der Verkehrswacht statt. Der regnerische Nachmittag hat geradezu beigetragen, dass sich überaus viele Senioren beteiligten. Susanne Butkewitz, die Quartiersmanagerin der Verwaltungsgemeinschaft Obing und die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Obing, Fanni Mayer haben wieder zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Nach der Begrüßung fand Butkewitz sehr emotionale Worte des Dankes und der Anerkennung für als der liebevollen und engagierten Arbeit von Fanni Mayer, die mit der abgelaufenen Legislaturperiode ihr Amt als Gemeinderätin und Seniorenbeauftragte niedergelegt hat. Fanni Mayer als Gemeinderätin, Gudrun Steinack und letztlich die Beschlüsse in den Gremien der einzelnen Gemeinden waren es, die das Quartiermanagements für die Verwaltungsgemeinschaft Obing in Leben gerufen wurde. In den letzten drei Jahren pflegte Fanni Mayer, mit dem Augenmerk, dass die Senioren in der Gemeinde immer mehr werden, eine sehr intensive und gute Zusammenarbeit mit dem Quatiersmanagement. Eine Herzensangelegenheit von Mayer war es immer einen ansprechenden und seniorengerechten Wohnraum in der Gemeinde zu schaffen. Dafür gilt ihr der herzlichste Dank von Susanne Butkewitz, den sie mit einem Blumenstrauß und einen Dauergutschein für Besuche im Bürgertreff bekundete. Ein großes Lob erfährt Butkewitz von Mayer für ihre Arbeit im Quartiermanagement, die wie sie bezeichnet, weil mehr ist als nur ihr Job.

Weiter im Programm – der eigentliche Inhalt des Nachmittages ist das Rollator Training. für Butkewitz ist es sehr wichtig, dass der Rollatoren für den jeweiligen Nutzer richtig eingestellt und dass der Umgang damit geübt, sicher und vertraut ist.

Von der Verkehrswacht Traunstein waren Elke Knottek, Claudia Lamprecht und Johann Bohnert zu Gast, die mit ihrem Vortrag großes Interesse bei den vielen Teilnehmer geweckt haben. Viele Fragen zur Mobilität im Straßenverkehr und ihren Problematiken im Alltag wurden gestellt und von den Experten der Verkehrswacht beantwortet. Der Umgang mit dem Rollator will gelernt sein, da gerade Senioren besonderen Unfallrisiken ausgesetzt sind. Die Referenten der Verkehrswacht hatten einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen aufgebaut, um mit den Senioren den praktischen Umgang mit dem Rollator zu üben. Gezeigt wurde auch, wie man gut und sicher über Stolperfallen und Hindernisse kommt, oder wie man sich auch mal gefahrlos auf den Rollator setzen kann.  Sehr wichtig ist, so erklärten die Experten der Verkehrswacht, dass die Handbremse immer ordentlich eingestellt ist. Danach wurde sich bei sehr leckeren Kuchen und Kaffee von der Obinger Tagespflege Weber gestärkt und gemeinsam noch der weitere Nachmittag verbracht. Hierfür ein großes Dankeschön an das Team der Tagespflege Obing für die Überlassung der Räume und die Versorgung mit Kaffee und Kuchen, an Elke Knottek, Johann Bohnert und Claudia Lamprecht von der Verkehrswacht Traunstein für ihren sehr interessanten Vortrag und Parcours, wie auch an den Nachfolger im Amt des Seniorenbeauftragten Thomas Breu, der auch zur Veranstaltung gekommen ist. Die Resonanz auch dieses Jahr sehr positiv, so dass geplant wird, dieses Training auch wieder im nächsten Jahr anzubieten.

Bericht und Bilder: Emmy Künzner-Hingerl –  eine sehr vertraute Zusammenarbeit geht zu Ende: Seniorenbeauftragte Franziska Mayer (li) legt mit ablaufender Legislaturperiode ihr Amt in der Gemeinde Obing nieder, für ihr großes Engagement in der Seniorenarbeit bedankt sich Susanne Butkewitz – Seniorengerechtes Quartiersmanagement der VG Obing (re) ganz herzlich

Das große Interesse der Senioren zeigt, dass nächstes Jahr wieder das Rollator-Training mit der Verkehrswacht zu planen ist


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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