Land- & Forstwirtschaft

Buch-Tipp: Acker, Aberglaube und Ablassbrief

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mit dem fiktiven oberbayerischen Dorf Brunnbichl lädt Autor Hans Glanz zu einer eindrucksvollen Reise in das bäuerliche Oberbayern um 1750 ein. Sein Buch „Acker, Aberglaube & Ablassbrief“ erzählt vom Leben auf den Höfen, von Glaube, Natur, harter Arbeit und jener Lebensfreude, die den Alltag der Menschen damals prägte.

Aus seiner langjährigen Tätigkeit als Museumsführer im Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee schöpft Hans Glanz viel authentisches Wissen. Dieses verbindet er mit einer feinfühligen Erzählweise, die Geschichte nicht nur erklärt, sondern spürbar macht.

Im Mittelpunkt steht das Bauernleben in Oberbayern im 18. Jahrhundert. Der Autor schildert eine Zeit, in der der Jahreslauf, die kirchlichen Feste, der Volksglaube und die Arbeit auf Feld und Hof eng miteinander verbunden waren. Aberglaube, Religion, Naturbeobachtung und dörfliche Gemeinschaft bestimmten den Rhythmus des Lebens. So entsteht ein lebendiges Bild einer ländlichen Welt, die längst vergangen ist und doch viele Wurzeln der heutigen Heimatkultur sichtbar macht.

Hans Glanz war beruflich im regionalen Finanzwesen tätig. Seine eigentliche Leidenschaft galt jedoch stets der Natur und der heimischen Geschichte. Als Jäger und Fischer verbringt er viel Zeit im Wald und am Wasser. Auch in der Waldpädagogik arbeitet er mit Schulklassen und vermittelt jungen Menschen einen achtsamen Blick auf Natur und Heimat.

Seit sieben Jahren ist Hans Glanz als Führer im Markus Wasmeier Freilichtmuseum tätig. Der Autor lebt im Landkreis Miesbach.

Das Buch „Acker, Aberglaube & Ablassbrief. Bauernleben in Oberbayern um 1750“ umfasst 228 Seiten, ist als Klappenbroschur mit farbigen Abbildungen ausgestattet und kostet 24,90 Euro. Die ISBN lautet 978 3 96233 406 2. Bestellt werden kann es unter anderem auf der Verlagsseite unter https://allitera-verlag.de/buch/acker-aberglaube-ablassbrief/.

Bildrechte: Allitera Verlag


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

Beiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt!