Kirche

Dombuchhandlung öffnet wieder

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mit neu gestalteten Räumen und einem überarbeiteten Konzept schlägt die Dombuchhandlung München im 30. Jahr ihres Bestehens ein neues Kapitel auf. Neben dem bewährten Schwerpunkt Religion und Theologie rückt künftig der Bereich Kultur und Literatur stärker in den Fokus.

„Ein Ort der Kommunikation, in der die Vielstimmigkeit Raum haben darf“, solle die Dombuchhandlung sein, so Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, die alleinige Gesellschafterin der Dombuchhandlung München GmbH ist. Mit dem vielfältigen Buchangebot wolle man auch einen Beitrag leisten „zu differenziertem Diskurs, Wissen, Verständnis für Zusammenhänge, Orientierung und das gerade mit Blick auf die theologische und spirituelle Literatur auf der Basis der christlichen Werte. Das ist in unserer Zeit wichtig und zukunftsweisend“, betont Generalvikar Klingan.

Für die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen wurde das Ladengeschäft am 1. Januar 2026 geschlossen. Nach rund dreieinhalb Monaten öffnet die Dombuchhandlung München am Mittwoch, 22. April, ab 10 Uhr, wieder ihre Türen. Bereits am Dienstagabend, 21. April, werden die neu gestalteten Räume durch Generalvikar Klingan feierlich gesegnet.

Seit Gründung der Buchhandlung im Jahr 1992, ist diese klar religiös ausgerichtet gewesen: „Spirituelle Impulse, theologische Fachliteratur und liturgische Bücher – all das gehört weiterhin zum Profil dieses Geschäfts. Die oft kirchlich geprägten Stammkunden sollen ebenso angesprochen werden, wie Menschen, die auf der Suche sind, auch geistlich, und sich inspirieren lassen wollen. Und auch alle, die einfach aktuelle, gute Literatur suchen oder etwas Philosophisches oder Geschichtliches lesen möchten. Im positiven Sinne ist hier für Jede und Jeden etwas dabei, nicht beliebig, sondern qualitätvoll kuratiert – darauf dürfen sich die Besucherinnen und Besucher freuen“, ist Generalvikar Klingan überzeugt.

Mit der inhaltlichen Neuausrichtung stellt sich die Dombuchhandlung unter Geschäftsführerin Iris Mönch-Hahn bewusst breiter auf und reagiert damit nicht nur auf veränderte Lesegewohnheiten, sondern auch auf die Bedürfnisse zahlreicher internationaler Kunden. Auch räumlich hat sich einiges verändert: Die Verkaufsfläche wurde neu strukturiert und konzentriert sich nun übersichtlich auf das Erdgeschoss. Trotz kompakterer Nutzung bietet die Dombuchhandlung mit rund 7.000 unterschiedlichen Titeln mehr Auswahl als zuvor. Neben dem Ladengeschäft wurde die Infrastruktur modernisiert. Zudem wurden die IT-Systeme erneuert und ein neues Warenwirtschaftssystem eingeführt. Das Erscheinungsbild und der Internetauftritt unter www.dbh-muenchen.de wurden an das moderne Gestaltungskonzept angepasst. Künftig soll auch das Veranstaltungsangebot deutlich ausgebaut werden – mit eigenen Formaten wie regelmäßigen Autorenlesungen, Buchvorstellungen und anderen Events. (em)

Bericht: Erzbischöfliches Ordinariat – Archiv-Foto: Hötzelsperger 

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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