Kirche

Neubeurer pilgern nach Birkenstein

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die Birkenstein-Wallfahrt, eine Tradituion aus dem Pfarrverband Neubeuern/Nußdorf, wurde auch heuer erfolgreich durchgeführt. Gebete und Gedanken um den Frieden in der Welt, der mehrfach gefährdet ist, war ein bestimmender Teil.

Eigene Anliegen, dasGedenken an ehemalige Wallfahrer und das Andenken an Albert Bauer , der die Wallfahrt vor mehr als vier Jahrzehnten begründete waren mit einbezogen. Knapp 30 Fußwallfahrer machten sich auf den Weg. Einige davon den weiten Weg ab Neubeuern, in Bad Feinbach und oberhalb von Hundham kamen weitere Mitbeter dazu. Die Wettervorhersagen waren unsicher, was wahrscheinlich einen größern Zuspruch verhinderte. Auf dem bekannten Pilgerweg marschierte man dem frühen Morgen entgegen, begleitet von der aufbrechenden Natur. Weitere Mitglieder aus der Glaubensgemeinschaft warteten bereits am Wallfahrtsort auf die Ankömmlinge. Pfarrer Christoph Rudolph, der eine Teil der Wegstrecke mitging, zelebrierte die Messfeier begleitet von der Famlienmusik Spatzier. Das Evangeliumswort vom Fischernetz, das eingeholt wurde, waren Grundlage der Worte des Geistlichen. Dieses Netz verglich er mit dem Handeln der Wallfahrt, wo man Gleichgesinnte mit einfäng und den Schutz der Gemeinschaft geniesst. Der Wallfahrts-Gottesdienst war zugleich Sonntags-Gottesdienst der Pfarrei. Beim Abmarsch zur verdienten Wallfahrtsbrotzeit, im Anschluß, setzte Regenwetter ein, was aber nicht mehr störte.

Bericht und Bilder: Thomas Schwitteck  

Die Fotos zeigen die Wallfahrer auf dem Weg nach Birkenstein, beim gemeinsamen Gebet und Gesang. Die Glaubensgemeinschaft  nach dem Gottesdienst am Freialtar mit Pfarrer Christroph Rudolph (mit rotem Anorak links vom Kreuz)


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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