Fortbildung in der Landesausstellung in Freyung – „Da reicht ein Besuch gar nicht aus“
Knapp 30.000 Naturinteressierte nehmen Jahr für Jahr an Führungen des Nationalparks teil. Der Großteil dieser Veranstaltungen wird von ehrenamtlichen Waldführerinnen und Waldführern durchgeführt. Und die haben sich jüngst abseits der Wildnis fortgebildet – nämlich in der Freyunger Landesausstellung Musik in Bayern. Knapp 40 Teilnehmende ließen sich von Doris Friedl und Heinrich Vierlinger durch das dreigeschossige Klangerlebnis führen.
„Da wir viel Kontakt zu Besuchern der Region haben, war es uns wichtig, dass wir uns über das diesjährige Highlight in Freyung informieren“, sagt Max Greiner, Vorsitzender von Pro Nationalpark Freyung-Grafenau. „Schließlich werden wir dazu im Laufe des Jahres sicher auch bei unseren Führungen viele Fragen bekommen.“ Darüber hinaus werden die Waldführer ihre Gruppen auch proaktiv auf die Ausstellung hinweisen. So gehören dieses Jahr die Musik-in-Bayern-Flyer zur Führungsgrundausstattung. Und das Fazit der Gruppe war dann nach dem Besuch auch durchwegs positiv. „Die Bandbreite ist wirklich sehr groß, da reicht ein Besuch gar nicht aus, um alles zu entdecken“, so Greiner. Und spiele die Sonne mal nicht so mit, eigne sich die Schau gleich noch mehr als Schlechtwetterprogramm.
Nur an einer Station gab’s für die Naturkenner wenig Neues zu hören. Denn auch das Schutzgebiet zwischen Lusen und Falkenstein hat’s in die Ausstellung geschafft. In einer Soundbox mit Sitzgelegenheiten wird der wilde Wald akustisch erlebbar. Dort kann man dann ganz geruhsam den Lauten von Biber, Rothirsch, Rotkehlchen und Co. lauschen.



