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SPD und CSU einigen sich auf Kooperation im Rosenheimer Stadtrat

Mit der Unterzeichnung ihrer Kooperationsvereinbarung haben die Rosenheimer CSU und SPD am heutigen Tag die politische Grundlage für die Zusammenarbeit der kommenden Jahre geschaffen. Nach intensiven Gesprächen verständigten sich beide Seiten auf ein gemeinsames Arbeitsprogramm, das zentrale Zukunftsfragen der Stadt in den Mittelpunkt stellt – von soliden Finanzen über Wohnungsbau und Stadtentwicklung bis hin zu Mobilität, Sicherheit und wirtschaftlicher Entwicklung.

Oberbürgermeister Abuzar Erdogan sprach von einer „tragfähigen und verantwortungsvollen Grundlage für die kommenden Jahre“. Gerade in wirtschaftlich und gesellschaftlich herausfordernden Zeiten brauche es politische Stabilität und den Willen, gemeinsame Lösungen zu entwickeln. „Wir wollen Rosenheim nicht verwalten, sondern gestalten – mit klaren Prioritäten, wirtschaftlicher Vernunft und dem Anspruch, die Lebensqualität in unserer Stadt weiter zu verbessern“, so Erdogan. Die Vereinbarung verbinde solide Haushaltsführung mit gezielten Zukunftsinvestitionen, etwa in Wohnraum, Infrastruktur, Familien, Sport und die Attraktivität der Innenstadt.

Inhaltlich setzen CSU und SPD unter anderem auf die Fortsetzung des Schuldenabbaus, den Verzicht auf Steuererhöhungen, Investitionen in Wohnraum und Infrastruktur sowie auf eine aktive Wirtschafts- und Standortpolitik. Gleichzeitig sollen Familien entlastet, die Innenstadt weiterentwickelt und Mobilitätsangebote ausgebaut werden.

Der Vorsitzende der CSU Rosenheim, Daniel Artmann, betonte, dass die Gespräche von Beginn an von einem konstruktiven Geist geprägt gewesen seien. Entscheidend sei gewesen, „nicht parteipolitische Unterschiede in den Vordergrund zu stellen, sondern die Frage, was für Rosenheim in den nächsten Jahren notwendig ist“. Die Vereinbarung sei deshalb bewusst praxisorientiert angelegt und enthalte konkrete Leitlinien für die Entwicklung der Stadt – etwa bei der Stärkung des Mittelstands, der Unterstützung des Ehrenamts oder der Modernisierung der Mobilität.

Auch der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Dr. Wolfgang Bergmüller, sieht in der Kooperation ein wichtiges Signal für Verlässlichkeit und Handlungsfähigkeit. „Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht, dass Politik Lösungen organisiert und Verantwortung übernimmt. Genau dafür schaffen wir mit dieser Zusammenarbeit eine stabile Grundlage.“ Besonders wichtig sei ihm gewesen, dass wirtschaftliche Stärke, Stadtentwicklung und gesellschaftlicher Zusammenhalt gemeinsam gedacht werden.

Die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Elisabeth Jorden, hob hervor, dass die Kooperation bewusst einen Schwerpunkt auf soziale Balance und Lebensqualität lege. Neben Investitionen in Wohnraum und Familien solle auch die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum verbessert und die Innenstadt weiter belebt werden. „Rosenheim soll eine Stadt bleiben, in der wirtschaftliche Entwicklung, soziale Verantwortung und ein gutes Miteinander zusammengehören“, erklärte Jorden. Gerade deshalb habe man Wert darauf gelegt, Zukunftsinvestitionen mit Augenmaß und sozialer Verantwortung zu verbinden.

Die Kooperationspartner kündigten an, die vereinbarten Projekte nun Schritt für Schritt gemeinsam auf den Weg zu bringen. Die Vereinbarung verstehe sich dabei nicht als starres Korsett, sondern als gemeinsamer politischer Rahmen mit dem Ziel, Rosenheim als lebenswerte, innovative und wirtschaftlich starke Stadt nachhaltig weiterzuentwickeln.

Bilder: Christoph Leonhardt


Redaktion

Rainer Nitzsche

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