Das Fest der Sinne am 18.09. markiert den Übergang von Sommer zu Herbst, vom Tag zum Abend, von Gedanken zum Gefühl. Mit der untergehenden Sonne erstrahlen Altöttinger Kirchen und Kulturorte in beeindruckenden Licht-Inszenierungen. Musikalische Darbietungen und vorgetragene Texte laden ein, von Ort zu Ort zu flanieren und die Gedanken treiben zu lassen.
Der Abend beginnt um 18:00 Uhr mit gemeinsamem Glockengeläut. Nachdem der letzte Schlag verklungen ist, eröffnet sich an jedem Ort eine andere Welt.
Stiftspfarrkirche– Die imposante Hauptorgel gibt den Ton an: Gemeinsam mit der kleineren Chororgel, manchmal begleitet von Blasinstrumenten, eröffnen die Organisten virtuose Klangwelten. Stadtpfarrer Dr. Klaus Metzl sowie Pater David Kolodziejczyk geben im Wechsel zur Musik Impulse zum diesjährigen Wallfahrtsmotto „Transitus – Übergang“.
Klosterkirche St- Magdalena – Die Münchner Autorin Helene Winter stellt ihr Buch „Ein Haus voller Hoffnung“ vor. Im Hamburg des 19. Jahrhunderts verweben sich die Geschichten zweier Frauen ineinander, deren Wege sie an einen Ort der Liebe, Glaube und Hoffnung führen. Helene Winters Lesung wechselt sich ab mit energiegeladener Musik von Gospelqueen Yasmin Reese und Star-Tenor Alexander Herzog.
Stadtgalerie – Mitzi Irsaj ist Autorin aus München, scharfsinnige Beobachterin und leidenschaftliche Geschichtenerzählerin. Alltägliche Momente eröffnen durch ihre Worte poetische Universen voller Wärme und Witz. Kolumnistin Susanne Ackstaller erzählt von der Beantwortung der Frage, wie ein Leben möglichst viel Glück, Zufriedenheit und Lebensfreude enthalten kann. Begleitet werden die beiden Autorinnen von der Berufsfachschule für Musik Altötting.
Basilika St. Anna – Stiftskapellmeister Stephan Thinnes lädt ein in das klangliche Zuhause der Altöttinger Kapellmusik. Marienorgel, Vokal- und Instrumentalsolisten, Chororgel, Kapellchor und Kapellorchester lassen ihr reiches Repertoire erklingen.
Kongregationssaal – Hören, sehen, schmecken, fühlen – die Schwestern vom Heiligen Kreuz sprechen alle Sinne an. Biblische Szenen werden hier erfahrbar – achtsam, ehrlich, ohne Eile. Im Kontrast dazu entwickelt „Quetschendatschi“ ein lebendiges Klanggewebe, geführt von der „Quetschn“, die begleitet wird von Bass und Harfe und so bayerische Volksmusik und europäischen Folk kunstvoll miteinander verbindet.
KULTUR+KONGRESS FORUM
Heimat, Tradition, Bodenständigkeit und Weltoffenheit, mit Humor und Tiefgang erzählt: Nichts Geringeres bieten Die Herren Holzweg. Bairische Mundart verschmilzt hier mit modernem Sound und entfaltet so rhythmische Energien. Später am Abend übernehmen Songs & Stories Live. Beliebte Welthits und Anekdoten über deren Entstehung eröffnen neue Blickwinkel über Populär-Musik von den 1980er Jahren bis heute.
Ein Erlebnis zwischen Andacht und Kunst – zum Staunen, Lauschen und Verweilen. Das Fest findet bei jeder Witterung statt. Der Eintritt ist frei!
Bericht, Bilder: altoetting.de/fest-der-sinne





