Sport

Neubeuerns neue Stockbahn – Einweihung

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Drei Jahrzehnte tat die Stockbahn am Badesee den Sportfreunden ihren bewährten Dienst. Nun ging es nicht mehr, eine Erneuerung war angesagt und zeigte Probleme auf.  Vor allem die Kosten.

Michael Brunner in Zusammenarbeit mit Abteilungsleiter Wolfgang Schulz machte sich an das Werk. Vorgespräche mit Hauptverein, der Gemeinde Neubeuern und den aktiven Stockschützen waren positiv. Gemeinsam machte man sich im Frühjahr an das Werk. Arbeitseinsätze wurden erstellt und um Sponsoren, Sachleister, Spender geworben. Bei der Einweihungsfeier gab Michael Brunner einen breiten Rückblick, dieser ist auch bildlich festgehalten, was geleiset wurde. Erster Schwerpunkt war der Abbau der bestehenden Anlage und die fachgerechte Entsorgung. Mit der Firma Georg Birkmaier fand man einen umsichtigen und geübten Fachmann zur Neuerstellung. Unterbau: 40 Tonnen Split wurden verarbeitet, Betonarbeiten, Randsteine, Außengestaltung, Flutlichtanlage und das Herzstück die drei Bahnen, wo die Stockschützen ihren Sport ausüben, galt es zu koordinieren. Michael Brunner gestand auch schlaflose Nächte verbracht zu haben, aber er konnte auf  tatkräftige Unterstützung der Sportfreunde und der zahlreiche Partner die man brauchte, zählen. Unterstützung fand er auch durch seine Familie, die eingespannt war. Eine umfangreiche Dankadresse zählte Brunner auf. Die Sportfreunde brachten 620 Arbeitsstunden ein, bei nicht immer besten Wetterbeingungen, mehr als 18 000.-€ gingen an Geldspenden ein,  Sachleistungen waren bei mehr als 6000.-.€,. dazu ein umfangreicher Fahrzeug- und Maschineneinsatz der Firmen Stocker, Smetka, Schwaiger, Heibl. Wer gefragt wurde um Mithilfe lehnte nicht ab – so Brunner. Eingebunden auch die Beteiligung des Hauptvereins, der hier in in der Buchhaltung gefragt war. Ein Stück Gemeinschaftgeist konnte nun die kirchliche Segnung durch Pfarrer Christoph Rudolph erfahren. Das Bibelwort vom sportlichen Wettkampf war Kernaussage seiner Worte, verbunden damit Gemeinsamkeit und Freundschaft. Weihwasser wie bei der Taufe waren auch äußeres Zeichen.  Im Zuge der Dorfmeisterschaft war der Pfarrer bereits einmal Mitspieler auf der alten Anlage, im Zuge einer Mannschaftsfindung könnte dies auch heuer wieder möglich sein. Bürgermeister Christoph Schneider, Grundbesitzer ist die Gemeinde, fand nur lobende Worte für den geleisteten Aufwand. Die rechtlichen, vertraglichen Gespräche konnte schnell beendet werden, dies sollte auch unser Beitrag sein. Schneider: “Die Stockbahnanlage erfüllt auch eine gesellschaftliche Aufgabe”. Eingebunden darin vermehrt Frauen und Jugendlichen,  die Freude am Sport haben. Eingebunden bei der geselligen Feier auch die Verantwortlichen der Vorstandschaft.  Abteilungsleiter Wolfgang Schulz und Vereinstellvertreter Jörg Wolfrum oblag es dem hauptverantwortlichen Michael Brunner den Dank zu übermitteln und stellte ihm für den nächsten Urlaub, den diesjährigen hatte er bei den Arbeiten abgeleistet, eine Beteiligung in Aussicht. Eine Zeitkapsel zu dem Bauvorhaben wurde unter Beifall eingegraben. Somit ist eine lange Zeitgeschichte festgehalten. Der Beginn der Erfolgsgeschichte der Sportanlage liegt Jahrzehnte zurück, begann am “Geigerhölzl” mit einem Ausbau, der sogar den Petitionsausschuß des Bayerischen Landtags beschäftigte. Dann mit der Anlage am See, eingebunden waren auch Landratsamt und Naturschutz, die dort seinen festen Platz fand.

Bericht und Bilder: Thomas Schwitteck 

– v.l. Abteilungsleiter Wolfgang Schulz, Pfarrer Christoph Rudolph, Gerhard Sieber  bei der Segnung

Abteilungsleiter Wolfgang Schulz-links- Michael Brunner der Organisator


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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