Land- & Forstwirtschaft

Kaltblutstuten‑Prämierung in Prien ist hergerichtet

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Am Vorabend zur großen Kaltblutstuten‑Prämierung zeigte sich der gesamte Festplatz beim Anwesen der Bauersfamilie Hans Wallner („Moar z’Bruck“) bestens vorbereitet. Die Helferinnen und Helfer der Pferdezuchtgenossenschaft Prien hatten die Ringe, die Beschilderungen und die Versorgungsbereiche so hergerichtet, dass am Kirchweihsonntag einem reibungslosen Ablauf nichts mehr im Wege steht. Die Bilder vom Vortag vermitteln eindrucksvoll, wie sorgfältig und traditionsbewusst die Vorbereitungen getroffen wurden.

Am Sonntag, 18. Oktober 2026, richtet die Pferdezuchtgenossenschaft Prien gemeinsam mit der Kaltblutgenossenschaft Traunstein und der Pferdezuchtgenossenschaft Berchtesgadener Land die traditionsreiche Kaltblutstuten‑Prämierung aus – ein Ereignis, das nur alle zwölf Jahre in Prien stattfindet und daher besondere Aufmerksamkeit genießt Der Festtag beginnt um 9:30 Uhr mit einer feierlichen Pferdesegnung. Anschließend werden die süddeutschen Kaltblutstuten bis etwa 14:00 Uhr auf den Ringen gerichtet und nach Typ, Körperbau und Bewegung beurteilt. Danach erfolgt die Bekanntgabe der Siegerstuten, darunter Gesamt‑, Reserve‑ und zweite Reserve‑Siegerin sowie die Siegerin in der Kategorie Bewegung. Parallel dazu findet am dritten Ring eine Jungzüchterschau statt, bei der Nachwuchskräfte spielerisch und unter Anleitung eigener Richter an die Aufgaben eines Pferdezüchters herangeführt werden. Auch für die Jungzüchter gibt es Preise zu gewinnen. Für Familien und Kinder wird ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten: Ein Pony‑Streichelparcours, ganztägige Kutschfahrten sowie eine umfangreiche Bewirtung mit Gegrilltem, Kaffee, Kuchen und dem traditionellen Schaubacken der Frauen sorgen für einen gemütlichen Kirchweihsonntag.

Fotos: Hötzelsperger – Blick auf den Festplatz beim Moar z`Bruck und auf Prien am Vorabend zum Festtag am Kirchweihsonntag


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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