“Brand eines E-Autos in der Tiefgarage der Firma Halton Foodservice – mehrere Personen abgängig.“ So lautete das Szenario bei einer Gemeinschaftsübung der Freiwilligen Feuerwehren Reit im Winkl, Kössen und Oberwössen.
Nach dem Eintreffen am Übungsort bildete Einsatzleiter Stefan Fenninger, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Reit im Winkl, drei Einsatzabschnitte: den Abschnitt Brandbekämpfung, den für die Wasserversorgung und den für die Verletztensammelstelle. Gemäß dem Grundsatz Personenrettung vor Brandbekämpfung drangen sogleich Atemschutzleute zum angenommenen Brandherd vor, wobei die der einheimischen Wehr bald auch von den ebenfalls schnell eintreffenden Nachbarwehren aus Kössen und Oberwössen unterstützt wurden. Schließlich konnte gemeldet werden, dass alle acht als vermisst gemeldeten Personen bei der Verletztensammelstelle eingetroffen und ansprechbar waren.
Die Brandbekämpfung mit Innenangriff musste ebenfalls unter Zuhilfenahme von Atemschutzausrüstung vorgenommen werden. Als sehr schwierig gestaltete sich die Wasserversorgung. Neben dem Löschwasser von einem nahegelegenen Hydranten musste eine 720 Meter lange Schlauchleitung bis hin zur Lofer gelegt werden, was dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit aller drei beteiligten Wehren sehr gut gelang.
Bei der Schlussbesprechung konnte Einsatzleiter Stefan Fenninger von einer gelungenen Gemeinschaftsübung und einer sehr guten Zusammenarbeit mit den Abschnittsleitern und deren Abteilungen sprechen. Ein großes Lob kam auch von Kreisbrandmeister Thomas Mayr von der Kreisbrandinspektion Traunstein. Die Übung sei reibungslos verlaufen und die bewährte grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Wehren habe sich dabei wieder eindrucksvoll bestätigt.
Bericht und Bilder: Sepp Hauser










