Gastronomie

Bürgerbiergarten in Bruckmühl

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Freitags und samstags wird ab 7. August Juni in Bruckmühl gepoppt. … Nein, nein nichts Unanständiges… Sondern dann poppt der beliebte Pop-up-Bürger-Biergarten immer wieder bei schönem Wetter im Bruck an der Leitha-Park auf.

Das Stadtmarketing Bruckmühl hat zusammen mit der Marktküche und der Brauerei Maxlrain diesen besonderen Biergarten für Bruckmühl organisiert. Geselligkeit, Freunde treffen, ratschen und Brotzeit machen – das alles gibt es dann freitags und samstags von 18 bis 21 Uhr (Ausschankende). Via der Bruckmühl App wird kommuniziert, ob der Biergarten öffnet. Generell ist aber davon auszugehen, dass bei schönem Wetter Hermine Obermeyer und ihr Team die Theke öffnet. „Über die Sommerferien hinweg soll es das Angebot immer wieder geben. Einmal pro Wochenende sollen auch musikalische Darbietungen erklingen“,  freuen sich Silvia Mischi und Martina Neuhausen.  Die beiden wurden in den vergangenen Wochen schon immer gefragt, wann der Biergarten wieder aufpoppt, doch man wollte das Volksfest abwarten und einen schönen Ausflugsort in den Ferien schaffen.

Entstanden sind Biergärten im 19. Jahrhundert in München. Damals wurde nur in den Wintermonaten gebraut, mit Hefen, die bei niedrigen Temperaturen zwischen vier und neun Grad gären. Dieses sogenannte untergärige Bier musste im Sommer kühl gelagert werden, weshalb die Münchner Brauer tiefe Keller in die Fluss-Terrassen an der Isar graben ließen, um darin ihre edlen Erzeugnisse auf Eis zu legen. An der Oberfläche dieser unterirdischen Gewölbe streuten sie dann reichlich Kies aus und pflanzten schattenspendende, flachwurzelnde Kastanienbäume zur Kühlung. Schnell noch ein paar Holztische und Bänke aufgestellt: Fertig war der Bierkeller. „Kastanien haben wir zwar im Bruckmühler Biergarten keine, dafür aber spenden Obstbäume Schatten und darin haben Kollegen des Bauhofs Lichterketten für die lauschigen Abendstunden aufgehängt“, so Mischi. „Zum Essen gibt es unter anderem Schnitzelsemmel, Fleischpflanzerlsemmel sowie Obazdn mit Brezen“, kündigt Hermine Obermeyer an. Generell wird das Bier in Flaschen ausgeschenkt sowie auch Antialkoholisches. Weinschorle wird es überdies angeboten. „Hier hat sich die Marktküche Schmackhaftes einfallen lassen und mit Maxlrainer an der Seite ist auch für die passenden Getränke gesorgt“, betont Neuhausen. Zudem hat die Brauerei die klassische Biergarteneinrichtung mit Tischen und Stühlen sowie die Kühlung gestiftet. Mit dieser güldenen Flüssigkeit, das diesem temporären Biergarten seinen Namen verleiht, hat Bruckmühl einen tollen Partner an unserer Seite“, freuen sich die Stadtmarketing-Damen über die Kooperation.  Und heuer als besonderes Schmankerl: Macht „Maxl am Platzl“ am letzten Ferienwochenende Halt in Biergarten. Dann gibt es 0,2-Biergläser für 1,90 Euro – direkt aus dem Kühlkessel. An einzelnen Tischen im Bruck an der Leitha-Park ist das Mitbringen von Speisen – wie im klassischen Biergarten eben üblich – auch erlaubt. Es wurde aufgrund des großen Andrangs die Bestuhlung 2026 erweitert.

Der Pop-up-Biergarten wird dabei seinem Namen alle Ehre machen und eben nur temporär, für einen bestimmten Zeitraum aufgebaut. Freitags und Samstag, 18 bis 21 Uhr, wird es bei schönem Wetter in Bruckmühl sein. Selbstbedienung gilt an den beiden Hütten. Bis 22 Uhr muss der Biergartenbereich aus Rücksicht auf die Anwohner geschlossen sein. Ausschankende ist um 21 Uhr. Der Biergarten gilt als bayerischer Kultort zum Treffen, Ratschen und geselligen Beisammensein auf eine Brotzeit im Freien. „Jetzt hoffen wir nur noch auf gutes Wetter, so dass der Biergarten möglichst oft seine imaginären Pforten öffnen kann“, freuen sich schon Toni Hoiß und Tom Buchner von der Brauerei Maxlrain auf die erste Hoibe.  Auf etwaiges herabfallendes Obst von den Bäumen hat jeder eigenverantwortlich zu achten. Hier wird keine Haftung übernommen. Kostenlose Parkplätze gibt es direkt nebenan auf dem Volksfestplatz. „Wir freuen uns auf alle Besucher aus dem Mangfalltal und darüber hinaus“, betonen alle Verantwortlichen unisono.

Text: Markt Bruckmühl – Foto: Neuhausen


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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