Vilsheim. Das 33. Vilsheimer Brauchtumsdreschfest des Heimat- und Volkstrachtenerhaltungsvereins “Dö zünftig’n Vilstaler” findet am Sonntag, 6. September ab 12 Uhr auf dem Gelände des Bauhofes/Trachtenvereinsstadl in Vilsheim statt. Verantwortliche der Veranstaltung probten zuvor das Festbier und vergaben Bestnoten.
Vilsheim. Das 33. Vilsheimer Brauchtumsdreschfest des Heimat- und Volkstrachtenerhaltungsverein “Dö zünftig’n Vilstaler” kann beginnen, denn für das Wittmann Urhell gab es ausschließlich Bestnoten. Am Trachtenstadl probierten Vorstandschaft und die Trachtlerverantwortlichen des örtlichen Trachtenvereins die Qualität des Bieres. Für das zum Ausschank kommende Landshuter Wittmann Urhell hatte der Gebietsverkaufsleiter Marcus Gebert ein Holzbierfass zum Probieren mitgebracht. Gebert wünschte dem Trachtenverein einen guten Festverlauf und viele zufriedene Gäste. Im Anschluss zapfte Bürgermeister Martin Angstl das Holzfass gekonnt nur mit einem Schlag an. Nach einem kräftigen “Prosit” stellte man übereinstimmend fest, mit diesem Bier einen guten Griff getan zu haben. Marcus Gebert stellte das Landshuter Wittmann Urhell vor, das eine Stammwürze von 11,6 Prozent und einen Alkoholgehalt von 4,9 Prozent aufzuweisen hat. Im Anschluss spendierte die Gastwirtsfamilie Stadler für alle Anwesenden eine bayerische Brotzeit.
Am Sonntag, 06. September heißt es wieder “Drosch’n wird” wie anno dazumal. Ab 12 Uhr gibt es auf dem Gelände des Bauhofes/Trachtenvereinsstadl in Vilsheim ein Stelldichein alter Fahrzeuge und Bulldogs, eine landwirtschaftliche Geräteschau, lebendiges Handwerk sowie bäuerliche Einrichtungsgegenstände und alte Handwerksberufe, die im Heimatmuseum/Trachtenstadl ausgestellt sind. Die Veranstalter erwarten auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher. An diesem Tag haben die Besucher die Möglichkeit, sich über Arbeitsgänge und Funktionsabläufe der Erntezeit anno dazumal zu informieren.
Auf dem mehrstündigen Rahmenprogramm stehen das Dreschen mit einem alten Dreschwagen mit Standmotor sowie das Dreschen von Hand mit Dreschflegeln; zudem werden auch alte Handwerksarbeiten gezeigt. Das Drischldreschen, das nur noch wenigen bekannt ist, wird von vier Männern vorgeführt. Obwohl das Drischldreschen sehr leicht aussieht, ist es eine anstrengende und schweißtreibende Arbeit, bei der viel Konzentration und ein gutes Taggefühl erforderlich sind. Für das leibliche Wohl der Besucher werden altbayerische Spezialitäten und bäuerliche Produkte angeboten. Zum Essen gibt’s z´Middog a Sau vom Grill mit Kraut und an frischn Kadoffesolod, Steggalfisch, a Gsoichds mid Kraut und Kren, an warma Lebakas und a Rehragout mid Hauberling ois Hausgmachd nadürle. Die Frauen des Trachtenvereins versorgen die Gäste und Besucher mit Kiachln und Schmalzgebäck, Kaffee und auch mit Drescherbrotzeiten. Zum Ausschank kommt das Landshuter Wittmann Urhell, zudem gibt es auch alkoholfreie Getränke im Angebot. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung und bei freiem Eintritt statt.
Text und Bildmaterial: Hans Kronseder




