Land- & Forstwirtschaft

BBV-Landfrauentag in Rott am Inn

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

“Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen”  – Dr. Susanne Breit-Kessler spricht bei diesjährigen Rosenheimer Landfrauentag des Bayerischen Bauerverbandes Rosenheim in Rott am Inn. 

In der Begrüßung sagte die Rosenheimer Kreisbäuerin Katharina Kern:  “Wir Landfrauen vermitteln den Menschen Stabilität” und lobte “ihre” Bäuerinnen und Landfrauen für ihre Arbeit in Betrieb und Gesellschaft. Weiter erwähnte Kern, dass wir viel Geld in Soziale Medien stecken, es aber auch wichtig ist, dass das persönliche Gespräch nicht auf der Strecke bleibt  und stellte die Bedeutung der Projekte Landfrauen machen Schule und Erlebnisbauernhof hervor, wo die Landfrauen persönlich über praktisches Alltagswissen aufklären in den Vordergrund.

Weitere wichtige Themen sind die erwachsenen Bildung mit den Gesundheitsoffensiven für unser Mitglieder und das diesjährige UN Jahr der Bäuerinnen mit dem Motto:  “Starke Frauen starke Landwirtschaft” so Kern weiter. Es folgten Grußworte vom Rotter Bürgermeister Daniel Wendrock und von Kreisobmann Sepp Andres, der die Bäuerin als Manager hervor hob. Auch der stellvertretende Landrat Sepp Huber, der Landtagsabgeordnete Sepp Lausch und einige Landkreis Bürgermeister waren vertreten.

Hauptreferentin war die ehemalige Regionalbischöfin, Kolumnistin und Publizistin Dr. Susanne Breit-Keßler mit ihrem lebendigen Vortrag: “Ist Demokratie noch zeitgemäß?”. Dabei ging sie auf Aspekte wie “Demokratie ist Verbindung mit den Werten, die meine Heimat prägen, Solidarität,  Vielfalt, Offenheit und Heimat mitgestalten” ein.

Anschließend folgte die Ehrung der Hauswirtschaftsmeisterinnen.  Ein kleiner Handwerkermarkt rundete den gelungenen Tag ab.

Bericht und Fotos:  Maria Riepertinger, BBV Kreisverband Rosenheim



Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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