Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern kann an seinem neuen Standort in Mühldorf am Inn seine Arbeit aufnehmen. Mit ihrer Unterschrift unter dem Vertrag haben die Behördenleiterinnen des Staatlichen Bauamtes Rosenheim, Doris Lackerbauer, und des Amts für Ländliche Entwicklung, Barbara Donaubauer, am Freitag, dem 30. Oktober 2026, die Übergabe besiegelt.
Zwischen Baubeginn und der Übergabe liegen nur rund 20 Monate. Mitte Februar dieses Jahres war das Richtfest für den Neubau gefeiert worden, der im Rahmen einer Totalunternehmervergabe schlüsselfertig umgesetzt wurde. Geplant wurde das Gebäude vom Architekturbüro Dömges Architekten AG aus Regensburg. Das Amt zieht im Rahmen der Bayerischen Heimatstrategie von München nach Mühldorf und schafft insgesamt knapp 150 Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Doris Lackerbauer: „Der dreigeschossige Holz-Hybridbau kombiniert eine gelungene Architektursprache mit einem klaren Bekenntnis zur Nachhaltigkeit – und das unter Einhaltung des Zeitrahmens und des genehmigten Kostenrahmens. Insgesamt wurden hier rund 1.800 Kubikmeter Fichten-, Lärchen- und Tannenholz aus heimischen Wäldern verbaut. Auf dem Dach wird mit einer modernen PV-Anlage Solarenergie produziert, die Fassaden sind begrünt.“
Barbara Donaubauer: „Das neue Gebäude erfüllt den Passivhaus-Standard und zeigt damit, wie das hohe Gut Energie effizient genutzt werden kann. Es freut mich, dass wir den Neubau nun übernehmen können und uns von hier aus künftig um die Belange des ländlichen Raumes kümmern können.“ Neben dem Amtsgebäude entstand ein Parkdeck in Stahl-Hybrid-Konstruktion mit rund 100 Stellplätzen, 36 Ladeplätzen für E-Fahrzeuge und vier Ladepunkten für E-Bikes. Auf rund 44 Millionen Euro belaufen sich die Baukosten insgesamt. Der offen gestaltete Eingangsbereich sowie die beiden begrünten Innenhöfe sollen die Offenheit des Gebäudes widerspiegeln. Daneben sind Begegnungsflächen für die künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstanden sowie eine großzügige Grünanlage um den Neubau. Was noch realisiert wird, sobald es das Wetter im Frühjahr zulässt: Die Kunst am Bau mit dem Titel „SPUREN“ eines regionalen Künstlers. Dabei handelt es sich um in den Boden eingelassene Bodenreliefs, zum Großteil aus recyceltem Aluminium im Sandgussverfahren.
Bericht: Staatiches Bauamt Rosenheim – Fotos: 1 und 3 „Staatliches Bauamt Rosenheim/Lampe“, Pressefoto 2: „Staatliches Bauamt Rosenheim/Lion“. Das Pressefoto 3 zeigt v. l. n. r. Albert Eichinger, Projektleiter, Staatliches Bauamt Rosenheim; Andreas Münzhuber, Architekt, Dömges Architekten AG; Josef Feichtenschlager, Geschäftsführer, Bau & Generalunternehmen Hillebrand; Doris Lackerbauer, Behördenleiterin, Staatliches Bauamt Rosenheim; Barbara Donaubauer, Behördenleiterin, Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern.







