Kultur

JHV beim Musikförderverein Wildenwart

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

307 Mitglieder zählt derzeit der Musikförderverein von Wildenwart. Ihr gemeinsamer Vorsatz seit der Vereinsgründung im Jahr 2002 lautet „Die Jugend ist unsere Zukunft“. In diesem Sinne hat die Vorstandschaft im Musikheim nach einigen Kostproben der Jugendblaskapelle unter der Leitung von Eva-Maria Gruber bei der Jahresversammlung ihre Berichte, unter anderem von Schriftführerin Andrea Anner, vorgelegt.

Instrumentenbeauftragter Dieter Schaub konnte berichten, dass der Verein derzeit 56 Instrumente zur Verfügung hat, 36 davon sind verliehen und 20 sind im Musikantenheim für die Proben vorhanden. Neu angeschafft wurde eine Klarinette. Von einem sehr zufriedenstellenden Kassenstand trotz ausgefallenem Herbstmarkt konnte Rupert Westner berichten. Die Kassenprüfung übernahmen Atzings Zweiter Trachtenvorstand Michael Wallner und Wildenwarts Erster Trachtenvorstand und Kreisrat Helmut Freund. Jugendleiterin Eva-Maria Gruber erinnerte an die Bläserklassen in den Schulen von Frasdorf und Wildenwart, an die Zwergerlkapelle und an die Jugendkapelle. Aufgrund der schnellen Veränderungen in den Besetzungen durch das fortschreitende Alter wird es neuerdings gemeinsame Proben an den Donnerstagen von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr für die Zwergerl und Jugendlichen geben. Ziel ist es, eine neue und starke Jugendkapelle aufzubauen, die wiederum neue Mitglieder für die Erwachsenenkapelle hervorbringen kann. Gruber bedankte sich noch beim Hufeisenverein Kaltenbach, der für ein gemeinsames Freizeit- und Proben-Wochenende sein Gelände und sein Heim den Jungmusikanten aus Eggstätt und Wildenwart zur Verfügung gestellt hatte. Musikfördervereinsvorsitzender Andreas Willmann bezeichnete die Musik als weltweites hohes Gut, das es auch für den Wildenwarter Blasmusiknachwuchs zu nutzen gilt und er bedankte sich bei vielen Mitgliedern, die ehrenamtlich bei den verschiedenen Aktivitäten Hand angelegt haben.

Von Anfang an bei der Vereinsgründung und beim Bau des Musikheimes sind die Gemeinden Prien und Frasdorf eng mit dem Wildenwarter Blasmusikgeschehen verbunden. Priens Dritte Bürgermeisterin Rosi Hell erklärte im Beisein und auch im Namen ihrer Frasdorfer Kollegin Gabriele Stein wie wichtig die Jugendausbildung, die Traditionspflege und der Zusammenhalt sind. Bei der freien Aussprache bedankten sich die Musik-Vorstände Peter und Andi Stoib auch namens von Dirigent Sebastian Graf für die stets vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Vorsitzendem Andreas Willmann, seinem Stellvertreter Johannes Knauß und der gesamten Vorstandschaft. Zudem luden sie zum heurigen Herbstkonzert der Musikkapelle Wildenwart am Samstag, 21. November in der Lamstoahalle in Frasdorf ein.

Fotos: Hötzelsperger – Eindrücke von der Versammlung des Musikfördervereins Wildenwart im Wildenwarter Musikheim – 1. Blick in die Versammlung – 2. Weisen der Jugendblaskapelle unter der Leitung von Eva-Maria Gruber.

 

 

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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