Umsatzentwicklung im bayerischen Gastgewerbe im Ferienmonat August 2026 zweigeteilt – Beherbergungsbetriebe mit Umsatzzuwächsen, Gastronomie mit realem Umsatzrückgang
Nach den vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik zur „Monatsstatistik im Gastgewerbe“1) wächst der nominale Umsatz im baye- rischen Gastgewerbe (Beherbergung und Gastronomie) im August 2026 gegen-über dem August 2025 insgesamt um 5,0 Prozent, während der reale Umsatz um 2,4 Prozent sinkt. Die Zahl der Beschäftigten nimmt um 1,6 Prozent ab.
Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnis- sen weiter mitteilt, steigen in der Wirtschaftsabteilung Beherbergung (Tourismus) im Ferienmonat August 2026 sowohl der nominale Umsatz (+7,1 Prozent) als auch der reale Umsatz (+2,6 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten geht allerdings um 0,8 Prozent zurück. In der Wirtschaftsabteilung Gastronomie wächst der nominale Umsatz um 4,1 Prozent, der reale Umsatz der Gastronomie nimmt jedoch um 4,5 Prozent ab. Die Beschäftigtenzahl geht um 1,8 Prozent zurück.
Höchste Umsatzzuwächse bei Campingplätzen
In der weiteren Untergliederung der Wirtschaftsabteilung Beherbergung steigen nominaler und realer Umsatz in allen vier Wirtschaftsgruppen: Die höchsten Umsatzzuwächse melden dabei die „Campingplätze“ (nominal: +8,3 Prozent; real: +5,2 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten der Wirtschaftsgruppe „Hotels, Gasthöfe und Pensionen“ geht um 1,2 Prozent zurück, in den drei weiteren Wirtschaftsgruppen steigt die Beschäftigtenzahl.
Umsatzplus bei Caterern und sonstigen Verpflegungsdienstleistungen deutlich In den Wirtschaftsgruppen „Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u.Ä.“ und „Ausschank von Getränken“ der Gastronomie wächst im August 2026 jeweils der nominale Umsatz bei rückläufigem realem Umsatz und rückläufiger Beschäftigtenzahl.
Durchwegs positiv verläuft der August 2026 für die Wirtschaftsgruppe „Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen“: Nominaler Umsatz (+13,8 Prozent), realer Umsatz (+8,3 Prozent) und Beschäftigtenzahl (+1,0 Prozent) steigen.
In den ersten acht Monaten 2026 erhöht sich der nominale Umsatz des Gastgewerbes in Bayern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent, während der reale Umsatz um 3,6 Prozent sinkt. Die Beschäftigtenzahl nimmt um 2,0 Prozent ab.
Bericht und Statistik: Bayerisches Landesamt für Statistik
Beitragsfoto: Alexandra Hötzelsperger





