Gastronomie

Bayern: Mehr Umsatz bei Beherbergungen

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Gastgewerbe“ berichtet, nahm der nominale Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im Juli 2026 gegenüber Juli 2025 um 7,6 Prozent zu, während der reale (preisbereinigte) Umsatz stagniert. Hohe Umsatzzuwächse verzeichnete der Tourismus in der Wirtschaftsabteilung „Beherbergung“.

In der Beherbergung wuchs sowohl der nominale Umsatz um 9,7 Prozent als auch der reale Umsatz um 4,4 Prozent. In der Gastronomie stieg der nominale Umsatz um 6,7 Prozent, während der reale Umsatz um 1,8 Prozent zurückging.

Schweinfurt. Nach den vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Gastgewerbe“ sank die Zahl der Beschäftigten im bayerischen Gastgewerbe im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent, davon in der Beherbergung um 1,2 Prozent und in der Gastronomie um 2,9 Prozent.

Unter den Sparten der Beherbergung melden die Campingplätze die höchsten Umsatzsteigerungen: ihr nominaler Umsatz stieg im Juli 2026 um 10,4 Prozent, ihr realer Umsatz um 6,2 Prozent. Deutliche Zuwächse verzeichnen auch „Hotels, Gasthöfe und Pensionen“ (nominal: +9,8 Prozent; real: +4,4 Prozent) sowie „Ferienunterkünfte u. Ä.“ (nominal: +8,3 Prozent; real: +4,9 Prozent). In der Wirtschaftsgruppe „sonstige Beherbergungsstätten“ ging hingegen der nominale Umsatz um 1,1 Prozent zurück und der reale Umsatz um 4,1 Prozent.

In den drei Sparten der Gastronomie stieg im Juli 2026 der nominale Umsatz, wohingegen der reale Umsatz in zwei Sparten sank. In der Wirtschaftsgruppe „Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä.“ nahm der nominale Umsatz um 7,7 Prozent zu, in der Wirtschaftsgruppe „Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen“ stieg der Umsatz um 2,6 Prozent. Der reale Umsatz ging in der Gruppe „Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä.“ um 1,9 Prozent zurück und in der Gruppe „Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen“ um 2,3 Prozent. In der Wirtschaftsgruppe „Ausschank von Getränken“ wuchsen hingegen sowohl der nominale Umsatz (+5,9 Prozent) als auch der reale Umsatz (+1,0 Prozent).

In den ersten sieben Monaten 2026 stieg der nominale Umsatz des bayerischen Gastgewerbes gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent, während der reale Umsatz um 3,9 Prozent sank. Die Zahl der Beschäftigten ging um 2,1 Prozent zurück.

Hinweise: Die Monatsstatistik im Gastgewerbe wurde zum Berichtsmonat Juni 2026 umfassend methodisch weiterentwickelt. Neben der Umstellung auf das neue Basisjahr 2021 werden Laspeyres-Indizes anstelle von Messzahlen ausgewiesen. Zudem wurde die Darstellungseinheit von rechtlichen Einheiten auf Geschäftsfelder rechtlicher Einheiten umgestellt. Die hier ausgewiesenen Ergebnisse werden anhand verspätet eingehender Mitteilungen von befragten Unternehmen in den nachfolgenden Monaten laufend aktualisiert. In der Monatsstatistik im Gastgewerbe werden Nettoumsätze, also ohne Mehrwertsteuer, abgebildet und mit einem entsprechenden Preisindex auf Basis von Nettopreisen (ohne Mehrwertsteuer) bereinigt. Regionale Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.

Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der (voraussichtlich) in KW 38 erscheint: „Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Gastgewerbe im Juli 2026″ (Bestellnummer: G4300C). Download als .pdf unter: https://www.statistik.bayern.de/statistik/wirtschaft_handel/tourismus/index.html.

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik / Foto: Hötzelsperger


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Toni Hötzelsperger

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