Solidarität & Lichtblicke

Chiemgauer Helferkreis Ternopil informiert

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der Chiemgauer Verein Helferkreis für die Diözese Ternopil–Ukraine e.V. nimmt nach der Sommerpause seine Aktivitäten wieder auf. Wie Vorsitzende Kathi Schmid aus Rohrdorf-Höhenmoos mitteilt, stehen in den kommenden Wochen mehrere Aktionen und Vorbereitungen an.

Präsenz auf Märkten in Prien

Der Verein wird heuer wieder mit einem Stand beim Kathreinsmarkt in Prien am 8. November vertreten sein. Ebenso beteiligt sich der Helferkreis am Christkindlmarkt in Prien am 3. und 4. Adventswochenende. Dort sollen wie gewohnt selbst hergestellte kulinarische Spezialitäten sowie weihnachtliche Handarbeiten angeboten werden.

Arbeits- und Bastelabende im Pfarrheim Wildenwart

Um das vielfältige Angebot vorzubereiten, finden ab Mittwoch, 9. September, jeden Mittwoch ab 19 Uhr Arbeitsabende im Pfarrheim Wildenwart statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auch Männer dürfen sich gerne mit handwerklichen Arbeiten einbringen, sei es vor Ort oder von zu Hause aus.

Seit Jahrzehnten verbunden mit der Diözese Ternopil

Die Wurzeln des Helferkreises reichen bis in die Anfang der 90er Jahre zurück, als erste private Hilfsinitiativen für die Diözese Ternopil in der Westukraine entstanden. Am 17. Januar 2000 wurde der Verein offiziell gegründet. Sein Zweck ist bis heute die materielle und finanzielle Unterstützung

  • der Verantwortlichen der Diözese Ternopil zur Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung,
  • des Priesterseminars und seiner Studenten,
  • sowie von Kinder- und Jugendfürsorgemaßnahmen.

Der Verein arbeitet ausschließlich ehrenamtlich, alle Mittel fließen 1:1 in die Projekte. Verwaltungskosten entstehen praktisch nicht. Finanziert wird die Arbeit durch den Verkauf von Eigenerzeugnissen auf Märkten sowie durch zahlreiche Spenden von Privatpersonen, Vereinen, Institutionen und regionalen Unternehmen. Die Verantwortlichen der Diözese Ternopil konnten durch die Unterstützung des Helferkreises bereits viele Projekte verwirklichen. Besonders die seit Beginn des Krieges im Februar 2022  bislang 25 erfolgten Hilfstransporte halfen, die Flüchtlingssituation im Bereich besser zu meistern. Durch Spenden und durch die großzügige anhaltende finanzielle Unterstützung durch “Sternstunden” kann vor allem die Situation für Kinder mit ihren Familien etwas erträglicher gestaltet werden.

Fotos in Abstimmung mit Helferkreis:  – Übergabe eines Fahrzeugs zur Beförderung von Menschen mit Behinderungen

-Jugendprogramm in den Karpaten

-Monatliche Ausgabe von kostenlosen Essenspaketen rund um die Kathedrale in Ternopil an Tausende von Menschen

-Verteilung der Hilfsgüter

-Bischof Firman besucht ehrmals im Jahr Soldaten an der Front und leistet Beistand

-Hilfstransporte beim Beladen auf dem Gelände der Feuerwehr Prien

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

Beiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt!