Jugendministerin Ulrike Scharf: „Gesunde Kinder, gesunde Erde – gemeinsam Zukunft gestalten“ – Bayerischer Jugendpreis 2026: Bayern stärkt den Generationendialog und die Wertevermittlung
Wie können junge Menschen heute die Weichen für eine gesunde Erde stellen? Und welche Rolle spielt ihre Stimme im gesellschaftlichen Diskurs? Diesen und weiteren ethischen Fragen hat sich heute die feierliche Preisverleihung des 6. Bayerischen Jugendpreises im Literaturhaus München gewidmet. Die Initiative Werterhalt & Weitergabe e.V. hat das diesjährige Schreibwettbewerb‑Thema „Gesunde Kinder auf einer gesunden Erde – wie können wir die Zukunft gestalten?“ gewählt und damit bayerischen Schülerinnen und Schülern im Alter von 15 bis 18 Jahren die Möglichkeit geboten, zu aktuellen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Fragen eigene Texte zu verfassen. Eine ausgewählte Jury bewertete die eingereichten Beiträge – überreicht wurden die Auszeichnungen von der bayerischen Jugendministerin Ulrike Scharf.
Ministerin Scharf, Schirmherrin des Projekts, betonte bei der Preisverleihung: „Gesunde Kinder auf einer gesunden Erde sind das Fundament einer nachhaltigen Zukunft. Unsere Jugendlichen spüren die Folgen von Pandemie, geopolitischer Unsicherheit, Inflation und Klimawandel. Wenn wir aktiv nach gemeinsamen Lösungen suchen, legen wir den Grundstein für eine solidarische Gemeinschaft. Der Bayerische Jugendpreis gibt jungen Menschen Raum, Ideen und Sorgen zu äußern. Wir müssen ihre Stimme weiter stärken, gezielte Unterstützungsangebote schaffen und konsequent den Dialog der Generationen und Generationengerechtigkeit fördern. So bleibt Bayern gemeinsam stark.“
Der Wettbewerb fördert Zukunftsbewusstsein, Generationendialog und Wertevermittlung, indem schriftliche Ausdrucksfähigkeit, kritisches Denken und gesellschaftliches Engagement junger Menschen gestärkt werden. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Partnern – dem Wertebündnis Bayern, der Felix‑Neureuther‑Stiftung, dem Eagles Charity Club e.V. und der Berdelle‑Stiftung – entsteht ein starkes Netzwerk, das den generationenübergreifenden Ansatz der bayerischen Generationenpolitik unterstützt. Die Siegeraufsätze werden in einem jährlich erscheinenden Sammelband veröffentlicht.
Eine der Teilnehmerinnen war Lucia Gölfert (16), Schülerin aus Würzburg: Ich bin Mitglied des Greenteams an unserer Schule. Unser Projekt heißt: Ackerdemie. Wir kümmern uns um Pflanzen. Wir pflanzen und ernten im Schulgarten. Mit unserer Teilnahme wollten wir unser Projekt bekannt machen. Wir sind froh und stolz, dass das geklappt hat, heute hier dabei sein können und auch einen Preis gewonnen haben.“ Ministerin Scharf sagte weiter: „Der Bayerische Jugendpreis zeigt, dass junge Menschen, die in einer gesunden Umgebung aufwachsen, die besten Architektinnen und Architekten einer nachhaltigen, innovativen und lebenswerten Gemeinschaft sind. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich. Es ist großartig, dass sich so viele junge Menschen beteiligt haben.“
Die gemeinnützige Initiative Werterhalt & Weitergabe e.V. wurde 2010 von Unternehmern und Selbstständigen gegründet und fördert seit 2021 den Bayerischen Jugendpreis, um junge Menschen zu gesellschaftlichem Diskurs und schriftlicher Selbstreflexion zu motivieren. Der Bayerische Jugendpreis trägt das wiederkehrende Motto „#Sag, was Du willst!“.
Mehr Informationen finden sich auf der Überblicksseite des Bayerischen Jugendpreises 2026.
Bericht: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales
Foto: StMAS/Nötel




