Kultur

Klangvielfalt in Kiefersfelden

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die Konzertreihe “Montag und Musik” in der DYNAFIT Speed Factory in Kiefersfelden geht in die nächste Runde. Am Montag, 22. Juni 2026, um 19 Uhr ist dort das Duo Dauenhauer Kuen zu Gast. Mit Werken von Mozart, Mendelssohn, Schumann und Respighi führt das Programm durch drei Epochen und beleuchtet die musikalischen Einflüsse Italiens.

Auf dem Programm stehen die Sonate B-Dur für Violine und Klavier KV 454 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791), ausgewählte Stücke aus den „Liedern ohne Worte“ op. 30 von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847), Robert Schumanns (1810–1856) „Abendlied“ und „Am Springbrunnen“ aus op. 85 sowie die Violinsonate h-Moll von Ottorino Respighi (1879–1936). Ein italienischer Kompositionsauftrag für Mozart, Orangendüfte und südliche Lebensfreude als Inspirationsquelle für zwei der bedeutendsten deutschen Romantiker sowie die klangvolle Spätromantik in Respighis Violinsonate bilden die Grundlage dieses abwechslungsreichen Konzertabends.

Die Geigerin Anna Sophie Dauenhauer konzertiert als gefragte Solistin mit Orchestern wie dem Lviv Philharmonic Orchestra, dem WKO Heilbronn, dem Moscow State Symphony Orchestra, dem KKO Mannheim, der Philharmonie Südwestfalen, der Vogtland Philharmonie, der Pfalzphilharmonie Kaiserslautern, den Bad Reichenhaller Philharmonikern sowie den Staatlichen Symphonieorchestern von Izmir und Istanbul. Konzertreisen führten sie unter anderem in das Barbican Centre London, das Auditorio Nacional de Musica Madrid, den Eurogress Aachen, die Beethovenhalle Bonn, das Kurhaus Wiesbaden, die Philharmonie Köln und die Bremer Glocke. Mit großer Bühnenpräsenz und Hingabe begeistert sie ihr Publikum und setzt sich bei der Programmgestaltung besonders für selten gespielte Werke ein. So umfasst ihr Repertoire unter anderem Violinkonzerte von Respighi, Wolf-Ferrari, Dohnanyi, Goldmark, Delius und Adams. Als engagierte Pädagogin gibt sie Meisterkurse für begabte Jugendliche, wirkt als Dozentin bei Projekten des Bayerischen Landesjugendorchesters mit und unterrichtet zudem mit einem Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater München. Die gebürtige Kaiserslauterin lebt seit einigen Jahren am Starnberger See. Ihr Studium absolvierte sie bei Ulf Hoelscher, Yossi Zivoni und Ingolf Turban. Darüber hinaus wurde sie mehrfach bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet und war Förderpreisträgerin des Landes Rheinland-Pfalz.

Der Pianist Lukas Maria Kuen hat sich durch seine Künstlerpersönlichkeit und seine große Vielseitigkeit fest im Konzertleben etabliert. Sein künstlerisches Spektrum reicht von seiner Tätigkeit als Professor für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater München bis zu seiner Arbeit als Pianist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO), mit dem er 2015 unter Mariss Jansons auch solistisch im Münchner Prinzregententheater auftrat. Eine besondere Leidenschaft gilt der Kammermusik. Sein in zahlreichen Rezensionen hervorgehobenes Gespür für Balance, verbunden mit Ausdrucksstärke und emotionaler Hingabe, macht ihn zu einem geschätzten Partner namhafter Künstlerinnen und Künstler. Dabei widmet er sich auch der Entdeckung selten gespielter Werke und ungewöhnlicher Besetzungen. Seine Ausbildung erhielt Lukas Maria Kuen an der Hochschule für Musik und Theater München in den Meisterklassen Klavier bei Prof. Michael Schäfer sowie Liedgestaltung bei Prof. Helmut Deutsch. Es folgten mehrere Auszeichnungen und erste Preise bei Wettbewerben. Im Jahr 2017 erhielt er von seiner Heimatstadt Erlangen den Förderpreis der Kulturstiftung. Zahlreiche CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen dokumentieren sein umfangreiches pianistisches Repertoire.

Text und Bildmaterial: Montag und Musik

Anhang: Plakat


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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