Land- & Forstwirtschaft

Bayern zur EU-Entwaldungsverordnung

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Forstministerin Kaniber: „Halbherzig – zentrale Erleichterungen fehlen“ – EU-Kommission legt Vereinfachung für die Entwaldungsverordnung (EUDR) vor

„Chance verpasst,“ sagt Bayerns Forstministerin Michael Kaniber zum heutigen Vorschlag der EU-Kommission für Vereinfachungen bei der EU-Entwaldungsverordnung. Er geht nach Ansicht Kanibers nicht weit genug. „Neue Formulare und Meldepflichten werden nur vereinfacht, statt komplett darauf zu verzichten. Es fehlt eine Null-Risiko-Kategorie, um Waldbesitzer und Landwirte in Regionen ohne jegliche Entwaldungsproblem vollständig von Bürokratie zu befreien. Mehrfach haben die Bayerische Staatsregierung und auch die Agrarministerkonferenz dies eingefordert“ bekräftigt Kaniber.

Positiv hingegen bewertet die Ministerin, dass künftig Forstliche Zusammenschlüsse ihre Mitglieder bei der EUDR aktiv unterstützen und die notwendigen Erklärungen direkt abgeben können. Das ist eine Erleichterung, die das Bundeslandwirtschaftsministerium erreicht hat. Aus Sicht der Bayerischen Forstministerin müssen Bundesregierung und Länder die jetzt vorgelegten Vorschläge intensiv durch prüfen. „Die Bundesregierung muss alle Spielräume nutzen, um neue Bürokratie bei der EUDR von unseren Landwirten und Waldbesitzern abzuwenden“ fordert die Ministerin.

Bericht: Bayerisches Landwirtschafts- und Forstministerium – Foto: Hötzelsperger 

 

 

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Redaktion

Toni Hötzelsperger

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