Natur & Umwelt

Schlechinger pflegen Alpbachgartl

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Fleißige Vereinsmitglieder im Gartenbauverein – Im Alpbachgartl tut sich was  –  Ein Platz für die Gemeinschaft von Menschen und Tieren  – Was ist essbar in der freien Natur? Darüber will der Gartenbauverein Schleching aufklären in einem Projekt – dem Alpbachgartl.

Dafür haben die Mitglieder des Vereins jetzt fleißig gearbeitet und verschiedene Sträucher eingepflanzt. Von der Aronia, Schlehe, Weißdorn, Kornelkirsche, Felsenbirne, Haselnuss bis Beerensträucher wie Johannisbeere, Stachelbeere, Himbeere, Brombeere, Blaubeere ist alles, was essbare Früchte oder Blätter trägt, vorhanden. Im November wurden schon acht Bäume gepflanzt, alte heimische Sorten und auch der Baum der Zukunft, die Esskastanie. Sie gilt als vielversprechender Baum, da sie wärmeliebend, trockenheitstolerant und an den Klimawandel angepasst ist.

Später soll noch eine Kräuterspirale dazukommen.

Der weitere Plan ist, gezielt wilde, heimische Pflanzen wieder anzusiedeln und kontrolliert auszuwildern. Die Besucher des Alpbachgartls sollen später die Wildkräuter, die man essen kann, wieder kennenlernen. Es sind meist wahre Nährstoffbomben, die dem kultivierten Gemüse aus dem Supermarkt weit überlegen sind. Beispiele wie Brennnessel oder Löwenzahn enthalten bis zu 100-mal mehr Kalzium als Kopfsalat. Eine ideale Ergänzung zur herkömmlichen Ernährung.

Beim Alpbachgartl entsteht auch ein Bienenschauhaus in ehrenamtlicher Gemeinschaftsarbeit mit dem Bienenzuchtverein. Die Initiatoren beider Projekte freuen sich über tatkräftige Unterstützung -auch finanzielle- aus der Bevölkerung. Der Platz soll ein Ort der Begegnung werden, ein Platz für die Gemeinschaft von Menschen und Tieren. wun

Text und Fotos: Sybilla Wunderlich

Bild 2437+33 mit Hacke und Schaufel haben die Mitglieder die Sträucher gepflanzt

Bild 2434+ 32 auch die Jüngsten haben mitgeholfen

 

 

 


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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