Solidarität & Lichtblicke

Hilferuf aus Ternopil an Helferkreis

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Aktuelles aus Ternopil an den Chiemgauer Ukraine-Helferkreis   – Schwere Drohnenangriffe – Versammlung am 12. Mai  – Schmerzhafte Bilder haben zum Beginn des Marienmonats Mai den Chiemgauer Helferkreis für die Stadt Ternopil-Ukraine e.V. erreicht.

Wie Mitglieder der dortigen Diözese an die Helferkreis-Vorsitzende Katharina Schmid informierten, gab es am 1. Mai den bisher größten russischen Luftangriff auf die Stadt Ternopil. Mit dieser ist der Helferkreis seit über 30 Jahren freundschaftlich verbunden und seit dem Angriffskrieg wurden die Hilfslieferungen weiter intensiviert. Erst vor wenigen Tagen hatte sich wieder ein voll beladener LKW, der inzwischen 28. seit Beginn des Krieges von Prien aus auf den Weg gemacht.

„Bei der jüngsten Angriffswelle mit rund 50 Drohnen konnten 16 nicht mehr abgewehrt werden, zehn Menschen wurden verletzt, Gott sei Dank hat es keine Toten gegeben“ – so in den Mitteilungen mit Bildern und Videos aus Ternopil. Die Bewohner versammelten sich zahlreich in unterirdischen Räumen, in den Kirchen und vor allem auch in der Kathedrale. „Beten auch Sie für uns!“ – so die Bitte von den Freunden aus der Ukraine abschließend.

Der Helferkreis der Diözese Ternopil e.V. lädt alle Mitglieder, Helfer und Förderer zur Jahresversammlung am Dienstag, 12. Mai ab 19 Uhr in das Gasthaus „Kampenwand“ nach Aschau i. Chiemgau ein. Dabei ist auch ein aktueller Bericht über die Situation in der Ukraine durch Pfarrer Ivan Vynnyk vom Priesterseminar in Ternopil vorgesehen. Interessierte sind willkommen.

Fotos: Eindrücke von den jüngsten Angriffen auf die Stadt Ternopil in der Ukraine – u.a. Aufenthalt in unterirdischen Räumen und in der Kathedrale.

Weitere Informationen: www.helferkreis-ternopil.de

 

 


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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