Land- & Forstwirtschaft

Vorbereitungen für Atzinger Bulldog-Stelldichein

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

„Liebe Mitglieder, heute kommen wir zum letzten Mal zusammen, bevor wir mit unserem Zweijahres-Rhythmus wieder ein Bulldogtreffen ausrichten werden. Richten wir unsere Gedanken jetzt auf die Einteilung der Aufgaben, die jeder von uns übernehmen muss, damit wir wieder die zahlreichen Teilnehmer empfangen und die hoffentlich wieder vielen Besucher erfreuen können“ – mit diesen Worten eröffnete Erster Vorstand Lothar Leuthold eine Zusammenkunft der Bulldogfreunde Prien-Atzing im Gasthof Stocker in Atzing.

Gleich zu Anfang bekennt sich der Vorstand und damit der erste Organisations-Verantwortliche, dass ehrenamtliches Engagement und Flexibiltät in der Vorbereitung zusammengehören und er sagte: „Soweit stehen die Säulen für Küche und Getränke fest, doch gegenüber dem letzten Mal bekommen wir keinen Weißbierwagen“. Darauf ergaben sich in der Aussprache gleich Lösungen, Vorschläge der örtlichen Feuerwehr und des örtlichen Wirtes mit Riesenschirmen und Schankanlagen machten deutlich, dass gerade bei Vereins-Großveranstaltungen eine funktionierende Dorfgemeinschaft zum Tragen kommt. Küche und Ausschank waren also geregelt, da ging es gleich weiter an die Einteilung für die Kassen- und Parkplatzdienste und vor allem an den Losverkauf. Schließlich sollen insgesamt 1.250 Lose zum Preis von 2,50 Euro erst einmal verkauft werden. Rasch kehrte hierzu in der Diskussion Zuversicht ein, denn mit den erworbenen Losen kann als Hauptpreis ein von Vereinsmitglied Herbert Forstner preislich sehr entgegenkommend ein F1L514 Deutz-Bulldog in gutem Zustand zur Verfügung gestellt wurde. Weitere Preise sind ein Tretbulldog und ein Bobycar.

Standort und Betreuung einer Hüpfburg und eines Karussells waren die nächsten Punkte für die Grundlagen eines Familienfestes, auch ein Leistungsprüfstand braucht seine Vorbereitung. Jedes Vorstands- und anwesende Vereinsmitglied brachte sich in irgendeiner Form ein. Michael Anner junior, Zweiter Bürgermeister von Prien will auch heuer wieder Küchenkassendienste übernehmen, unterstützt wird er dabei heuer von Vereinsmitglied Michael Feßler. Auch Ehrenvorsitzender Sepp Bauer will mithelfen, auf seine Frage, wo er gebraucht werde, sagte Vorstand Leuthold: „Überall, deswegen setzen wir Dich als ZBV, d. h. Zur Besonderen Verwendung“ ein.

Zum weiteren Organisatorischen gehörten, dass sich alle Helferinnen und Helfer am Veranstaltungstag, Donnerstag, 14. Mai (Christi Himmelfahrt und Vatertag) früh genug vor Ort in Arbing beim Bernhacker-Bauer treffen. Ab 9 Uhr beginnt das Treffen von Traktoren-Oldies, von Motor- und Fahrrädern und Automobilen der besonderen Art. Der Aufbau unter anderem mit Festzelt und Parkplatzeinteilungen erfolgt bereits am Dienstag, 12. Mai, der Rückbau ist für Freitag, 15. Mai.

„Ach ja, was ich noch vergessen habe: für die Werbung wollen wir noch ein paar Bauzaunbanner aufstellen. Können wir das so einfach machen?“. Glück für den Vorstand, dass mit Michael Anner der stellvertretende Bürgermeister dabei war. Dieser konnte gleich ein paar Tipps zu passenden Plätzen und vor allem den Kontakt zum Ordnungsamt im Priener Rathaus geben. Mit diesem und mit weiteren Zuständigen werden sich die Führungsverantwortlichen des Vereins „Bulldogfreunde Prien-Atzing e.V.“ noch näher abstimmen, damit der als perfekt angekündigte Vatertags-Familien-Ausflug am 14. Mai mit einem Deutz-Traktor als Hauptgewinn und mit der Unterhaltungs-Band „ALPENBEAT“ in Prien-Arbing zum heurigen Vereins-Höhepunkt wird.

Foto: Hötzelsperger  –  Bei den letzten Vorbereitungen im Gasthof Stocker von links Kassier Rupert Westner, Zweiter Vorstand Leonhard Jell und Erster Vorstand Lothar Leuthold präsentieren den frisch gedruckten Veranstaltungsflyer für den 14. Mai. 

Archiv-Fotos 2024 vom Bulldogtreffen in Arbing

  • Programm bzw. Einladung

Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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