Neubeuern – Drei Tage lang stand Neubeuern ganz im Zeichen des Jugendfußballs. Beim 19. InngauCup des TSV Neubeuern verwandelte sich das Sportgelände in einen Treffpunkt für mehr als 600 junge Fußballerinnen und Fußballer sowie ihre Familien. Insgesamt 56 Mannschaften kämpften von Freitag bis Sonntag in sechs Turnieren um Pokale, von Bambini (U7) über F-Jugend bis zur E-Jugend (U11), und erstmals war mit einem D-Juniorinnen-Turnier auch der Mädchenfußball fester Bestandteil des traditionsreichen Turnierwochenendes.
Die Teilnehmer kamen aus einem großen Einzugsgebiet – von Kufstein im Süden bis Aschau am Inn im Norden sowie aus Stadt und Landkreis Rosenheim. Alle Turniere waren bereits lange vor dem Anpfiff ausgebucht – ein Beleg für die überregionale Bedeutung des InngauCups.
Hinter den Kulissen war eine logistische Meisterleistung gefragt. Hunderte Spiele mussten innerhalb eines engen Zeitplans koordiniert werden. Die Turnierorganisation setzte dabei erneut auf ein ausgeklügeltes Spielsystem, das an internationale Turnierformate erinnert und einen reibungslosen Ablauf gewährleistete.
Möglich wurde das Großereignis nur durch das Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher. Das Organisationsteam um Jugendleiter Tom Fischer wurde von vielen Trainern, Eltern und Jugendspielern unterstützt. Gemeinsam sorgten sie dafür, dass vom Wettkampfbüro über die Verpflegung bis hin zur Betreuung der Mannschaften alles reibungslos funktionierte. “Wenn so viele Jugendliche zusammenhalten und mit anpacken, und sich auch Jahre später, nachdem sie schon lange nicht mehr selber beim InngauCup spielen, immer noch auf dieses Wochenende freuen, das macht uns einfach unglaublich stolz und glücklich”, so ein zufriedener Tom Fischer.
Unterstützt wurde der Inngau-Cup erneut von zahlreichen regionalen Partnern und Sponsoren. Besonders die Hartinger Heimatstiftung, die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, das Autohaus Strasser sowie viele weitere Unternehmen aus der Region trugen dazu bei, das Turnier in diesem Umfang durchführen zu können. Die tollen Pokale wurden von Hansi Hellauer von der Acryl Company gespendet.
Für besondere Momente sorgten auch prominente Gäste. Die Auszeichnung der besten Torhüter übernahm der aus Neubeuern stammende Nachwuchsspieler Mathias Köster, der inzwischen für die U19 des FC Bayern München aufläuft. Unter den Zuschauern befanden sich außerdem Tobias Schweinsteiger sowie Bundesligaprofi Florian Niederlechner, die sich Zeit für Gespräche und Erinnerungsfotos mit den Nachwuchskickern nahmen.
Bei aller sportlichen Konkurrenz stand jedoch der Gedanke des Fair Plays und der Gemeinschaft im Mittelpunkt. Jeder Teilnehmer erhielt bei der Siegerehrung einen eigenen Pokal – für viele der jüngsten Fußballer der erste ihrer Karriere. Der langanhaltende Applaus galt deshalb nicht nur den Siegerteams, sondern vor allem den vielen ehrenamtlichen Trainern, Schiedsrichtern und Helfern, die Woche für Woche den Jugendfußball in der Region ermöglichen.
Der 19. Inngau-Cup zeigte einmal mehr, warum sich das Turnier längst zu einem der größten und beliebtesten Jugendfußballturniere im Inntal entwickelt hat: Sportliche Begeisterung, professionelle Organisation und ein außergewöhnliches Gemeinschaftsgefühl machten das Wochenende erneut zu einem Aushängeschild für den TSV Neubeuern und den Jugendfußball in der Region.
Text & Foto: Stefanie Spöck


