Fünf Tage lang stand Grainbach ganz im Zeichen des 130-jährigen Bestehens des GTEV „Hochries-Samerberg“. Tausende Gäste kamen, rund 2.000 Trachtler feierten den großen Festsonntag, und noch zum Abschluss am Montag war das Festzelt mit mehr als 2.000 Besuchern gefüllt. Inzwischen wurde abgebaut und auf der Festwiese kehrt Ruhe ein. Was bleibt, sind Erinnerungen – und die Anerkennung für einen Verein und unzählige Helfer, die dieses Fest gemeinsam möglich gemacht haben.

Hoch zu Ross an der Spitze: Die Vorreiterinnen des GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach beim großen Festzug zum 130-jährigen Vereinsjubiläum.
Grainbach – Die Musik ist verklungen, die Fahnen sind wieder eingerollt und dort, wo noch vor wenigen Tagen Tausende Menschen miteinander gefeiert haben, verschwindet inzwischen Stück für Stück das große Festzelt. Nach Wochen und Monaten der Vorbereitung und fünf intensiven Festtagen kehrt in Grainbach langsam wieder der Alltag ein.
So viel Arbeit einem solchen Jubiläum vorausgeht, so schnell sind die eigentlichen Festtage am Ende vorüber.
Was zurückbleibt, lässt sich nicht allein in Besucherzahlen messen. Es sind die Bilder und Begegnungen, die vielen kleinen Geschichten am Rande und vor allem das Gefühl, gemeinsam etwas Außergewöhnliches auf die Beine gestellt zu haben.

Der gastgebende GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach beim Kirchenzug durch den Ort. An der Spitze marschieren Tafeljunge und Erste Vorsitzende Ramona Sattelberger, dahinter folgen Fahnenabordnung, Kinder, Jugendliche und die Vereinsmitglieder.
Der GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach kann nach seinem 130-jährigen Jubiläum auf fünf Festtage zurückblicken, bei denen vieles zusammengepasst hat: ein abwechslungsreiches Programm, ein bis auf den letzten Platz gefülltes Festzelt, eindrucksvolle Trachtenbilder, Musik und Tanz, ein großer Festgottesdienst und Festzug – und nicht zuletzt ein Wetter, das es mit den Grainbachern gut meinte.

Ein beeindruckendes Bild zum Auftakt des Festabends: Die große Kinder- und Jugendgruppe des GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach versammelte sich gemeinsam auf der Bühne und zeigte, wie lebendig die Trachtentradition im Verein an die nächste Generation weitergegeben wird.

Schneidig und mit viel Schwung: Beim Festabend begeisterten die Plattler des GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach das Publikum und zeigten, wie lebendig das überlieferte Brauchtum im Verein gepflegt wird.

Beim Festabend präsentierten die Trachtler des GTEV „Almengrün“ Riedering das neue Fahnenband, das sie dem Jubelverein als Zeichen der Freundschaft zum 130-jährigen Bestehen mitgebracht hatten. Am Festsonntag wurde das Band im Rahmen des Festgottesdienstes feierlich gesegnet.
Fünf Tage lang war Grainbach ein Treffpunkt der Region
Begonnen hatte die Jubiläumswoche am Donnerstag mit dem Bieranstich und dem Tag der Vereine. Samerbergs Bürgermeisterin und Schirmherrin Susanne Kunz eröffnete mit drei Schlägen offiziell die Festtage. Schon dieser erste Abend machte deutlich, wie groß die Vorfreude nach den langen Vorbereitungen war.

Der Startschuss für fünf Festtage: Schirmherrin und Erste Bürgermeisterin Susanne Kunz meisterte den Bieranstich mit drei Schlägen und eröffnete damit offiziell die Jubiläumswoche zum 130-jährigen Bestehen des GTEV „Hochries-Samerberg“.

Auf eine gelungene Festwoche: Schirmherrin und Erste Bürgermeisterin Susanne Kunz, Mitglieder des Festausschusses sowie Vertreter der Flötzinger Brauerei stoßen nach dem erfolgreichen Bieranstich mit der ersten Maß auf das 130-jährige Jubiläum des GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach an.
Am Freitag folgte das Bier- und Weinfest, am Samstag gehörte das Festzelt zunächst den Kindern. Rund 250 junge Besucher verfolgten das Theaterstück „Bayrischer Robin Hood“, bevor am Abend beim großen Festabend der Trachtenverein selbst in den Mittelpunkt rückte.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht: Beim Kindernachmittag mit dem bayerischen „Robin Hood“ war das junge Publikum mittendrin statt nur dabei – und verwandelte das Festzelt zeitweise in eine große Mitmachbühne.
Spätestens beim Einzug der vielen Kinder und Jugendlichen zeigte sich eindrucksvoll, wie lebendig die Trachtensache in Grainbach ist. Die Bühne war zeitweise so voll, dass kaum alle jungen Trachtler auf einem einzigen Foto Platz fanden. Ein schönes Problem für einen Verein, der sich um seine Zukunft offensichtlich keine großen Sorgen machen muss.

Mit persönlichen Worten begrüßte die Erste Vorsitzende Ramona Sattlberger die zahlreichen Gäste zum Festgottesdienst anlässlich des 130-jährigen Bestehens des GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach. Zu Beginn wurde am festlich geschmückten Altar auch die Jubiläumskerze von Michael Auer entzündet.

Ein symbolischer Moment zu Beginn des Festgottesdienstes: Weiße Tauben stiegen über dem Samerberg in den Himmel – als Zeichen des Dankes für 130 Jahre Vereinsgeschichte des GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach.
Der Sonntag schließlich wurde zum Höhepunkt der fünf Festtage.
Schon ab 8 Uhr trafen die ersten Vereine in Grainbach ein. Im Festzelt spielte die Musikkapelle Samerberg zur Begrüßung, Weißwürste wurden serviert, überall trafen sich alte Bekannte, Fahnenabordnungen sammelten sich und die ersten Vorbereitungen für den Kirchenzug begannen.
Dann setzte sich der lange Zug zum Festplatz in Bewegung.

Festgottesdienst zum 130-jährigen Vereinsjubiläum: Vor dem Feldaltar versammelte sich die große Festgemeinde – eingerahmt von Fahnenabordnungen, der Grainbacher Kirche und der Samerberger Bergwelt.
Rund 2.000 Trachtler unter freiem Himmel
Vor der eindrucksvollen Kulisse des Samerbergs versammelten sich nach Schätzung rund 2.000 Trachtler, Fahnenabordnungen, Musikanten und Gäste zum Festgottesdienst. Der Himmel blieb weitgehend bewölkt, es war trocken und nicht zu heiß – für einen solchen Festtag nahezu ideale Bedingungen.
Zu Beginn stiegen weiße Tauben in den Himmel. Ein stilles und zugleich weithin sichtbares Zeichen des Dankes für 130 Jahre Vereinsgeschichte.
Die Erste Vorsitzende Ramona Sattlberger begrüßte die große Festgemeinde. Den Gottesdienst gestalteten Kurat Tobias Pastötter, Diakon Günter Schmitzberger und Gemeindereferentin Conny Gaiser. Die Musikkapelle Samerberg sowie der Dreigesang der Geschwister Bauer und Alphornbläser sorgten für die musikalische Gestaltung.

Ehrensalut über dem Festplatz: Während der Wandlung beim Festgottesdienst feuerte die Gebirgsschützenkompanie Samerberg ihren Salut ab. Von der Anhöhe reicht der Blick über die Schützen hinweg auf die große Festgemeinde mit rund 2.000 Trachtlern.

Ein beeindruckendes Bild vom Festsonntag: Rund 2.000 Trachtler, Fahnenabordnungen, Musikanten und zahlreiche Besucher füllten die Festwiese bei Grainbach zum gemeinsamen Gottesdienst.
Auch die Gebirgsschützenkompanie Samerberg setzte einen eindrucksvollen Akzent: Im Augenblick der Wandlung hallte ihr Ehrensalut über die Wiesen hinweg.
Unter den Gästen waren zahlreiche Vertreter aus Politik, Gemeinden und Verbänden. Landrat Otto Lederer hielt die besondere Szenerie zwischendurch selbst mit dem Mobiltelefon fest, an seiner Seite Samerbergs Bürgermeisterin Susanne Kunz.

Ein sichtbares Zeichen der Freundschaft: Beim Festgottesdienst wurde das neue Fahnenband des GTEV „Almengrün“ Riedering für den GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach gesegnet und anschließend an der Vereinsfahne befestigt. Das Band soll an die Verbundenheit beider Vereine erinnern und die Freundschaft auch für kommende Generationen bewahren.

Ein Fahnenband als Zeichen der Freundschaft
Ein besonders persönlicher Augenblick des Festgottesdienstes war die Segnung des neuen Fahnenbandes des GTEV „Almengrün“ Riedering.
Die Dirndlvertreterinnen aus Riedering verbanden damit einen Wunsch, der weit über diesen einen Festtag hinausreicht: Das Band solle an die Freundschaft zwischen den beiden Vereinen erinnern und sie auch in Zukunft begleiten.
Die Schutzfrau Bayerns, so ihr Wunsch, möge die Grainbacher in guten wie in schwierigen Zeiten begleiten, ihnen Kraft und Hoffnung geben und sie auf ihren Wegen beschützen.
„Treu der Heimat, treu dem guten alten Brauch“ – in diesem Gedanken wurde das Fahnenband nicht nur Schmuck an einer Vereinsfahne, sondern ein sichtbares Zeichen dafür, was die Trachtenvereine untereinander verbindet.

Gemeinsam im Glauben und in der Tradition: Der Blick über die zahlreichen Trachtler und Fahnenabordnungen zum festlich geschmückten Altar zeigt die besondere Atmosphäre des Festgottesdienstes zum 130-jährigen Bestehen des GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach.
Grainbach zeigte sich als Gastgeber
Nach dem Gottesdienst formierte sich der große Festzug durch Grainbach. Acht Musikkapellen begleiteten die Teilnehmer, zahlreiche Zuschauer säumten die Straßen.
Pferdegespanne, geschmückte Wagen, Fahnen, Kindergruppen und lange Reihen von Trachtlern machten den Festzug zu einem eindrucksvollen Bild.

Ein besonderer Moment des Festabends: Für seinen jahrzehntelangen Einsatz und seine großen Verdienste um den GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach wurde Fred Wiesholzer zum Ehrenvorstand ernannt. Die Auszeichnung würdigte ein außergewöhnliches Engagement für Verein, Tracht und Brauchtum.

Und mitten in diesem großen Zug stand natürlich der Gastgeber selbst.
Der GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach zeigte die ganze Bandbreite seines Vereinslebens – von den Kindern über die aktiven Trachtler bis zu den älteren Generationen. Vorreiterinnen hoch zu Ross, Fahnenabordnungen und die große Gruppe der Grainbacher prägten das Bild.


Schwungvoller Auftritt beim Festabend: Die Aktiven des GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach begeisterten mit Tänzen und Plattlern das Publikum im Festzelt.
Gerade diese Generationenvielfalt gehört zu den stärksten Eindrücken des Jubiläums. Neben erfahrenen Vereinsmitgliedern standen Kinder, die noch kaum größer waren als ihre Trachtenhüte. Jugendliche marschierten selbstverständlich neben Eltern und Großeltern.
Tradition wird hier nicht ausgestellt. Sie wird weitergegeben.

Die „Samrösser vom Samerberg“ beim Festzug: Mit den bepackten Pferden erinnert der GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach an die historischen Säumer, die einst Waren über die Berge transportierten und dem Samerberg seinen Namen gaben.

Die Samrösser erinnern an die Geschichte des Samerbergs
Eine ganz besondere Verbindung zwischen dem Trachtenverein und der Geschichte seiner Heimat stellten beim Festzug die „Samrösser vom Samerberg“ her.
Mit Packpferden, Säumern und traditioneller Ausstattung erinnerten sie daran, woher der Samerberg seinen Namen trägt.
Über Jahrhunderte zogen Bauern aus der Gegend als Säumer mit ihren Packpferden über die Wege und Pässe. Auf diesen „Samrössen“ wurden Waren transportiert – darunter Salz, Getreide und Wein. Eine harte Arbeit, die einst zum Lebensunterhalt vieler Familien beitrug und schließlich sogar im Namen der Landschaft weiterlebt.
Wenn heute die Samrösser bei einem Festzug durch Grainbach ziehen, ist das deshalb weit mehr als ein hübsches historisches Motiv. Sie erinnern an einen Teil der eigenen Herkunft.
Gerade bei einem 130-jährigen Vereinsjubiläum passt dieses Bild besonders gut: Brauchtum bedeutet nicht, Vergangenheit zu konservieren, sondern zu wissen, woher man kommt.

Ein würdiger Abschluss für fünf Festtage: Beim traditionellen Kesselfleischessen am Montagabend war das Grainbacher Festzelt mit mehr als 2.000 Gästen noch einmal bis auf den letzten Platz gefüllt.
Das eigentliche Fundament eines solchen Festes
Doch hinter allen schönen Bildern steht eine Leistung, die während eines Festes leicht übersehen wird.
Ein Fest dieser Größenordnung entsteht nicht in fünf Tagen.
Lange vorher werden Pläne gemacht, Dienste eingeteilt und Genehmigungen organisiert. Das Festzelt muss aufgebaut, eingerichtet und geschmückt werden. Fahnenstangen werden aufgestellt, Kränze gebunden, das Bühnenbild vorbereitet, Festwagen gebaut und dekoriert. Lebensmittel müssen bestellt, Kuchen gebacken, Getränke gekühlt und unzählige organisatorische Fragen geklärt werden.
Während der Festtage beginnt dann der eigentliche Kraftakt.
Menschen stehen in der Küche und hinter den Theken, zapfen Bier, bedienen Gäste, räumen Geschirr ab, kümmern sich um Technik, Parkplätze, Einweisungen und Sauberkeit. Andere sind schon wieder am Vorbereiten, während vorne noch gefeiert wird.
Viele dieser Helfer erscheinen auf keinem offiziellen Foto.
Und trotzdem sind gerade sie das Fundament, auf dem ein solches Fest steht.
Hinzu kommen all jene, die von außen unterstützen: Feuerwehren, Rettungsdienst, Gebirgsschützen, Musikanten, Gemeinden, Nachbarvereine und viele weitere Helfer.
Dass fünf große Festtage friedlich und ohne größere Zwischenfälle über die Bühne gehen können, ist keine Selbstverständlichkeit.

Stephanie Sattlberger vom GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach in der festlichen Tracht des Vereins – auch die vielen liebevoll gepflegten Details prägten das farbenfrohe Bild des Jubiläumsfestes.
Am Montag noch einmal mehr als 2.000 Gäste
Wie groß die Resonanz auf die Jubiläumswoche war, zeigte sich ein letztes Mal am Montagabend.
Zum traditionellen Kesselfleischessen kamen noch einmal mehr als 2.000 Besucher. Das große Festzelt war bis weit nach hinten gefüllt. An den langen Tischreihen wurde gegessen, geredet und gemeinsam auf fünf außergewöhnliche Tage zurückgeblickt.
Ein letztes Mal herrschte jene besondere Mischung aus Stimmengewirr, Musik, Tracht und Festzeltatmosphäre, die Grainbach in diesen Tagen geprägt hatte.
Dann war Schluss.
Und kaum war der letzte Festtag vorüber, begann bereits der Abbau.

Der Gastgeber im Mittelpunkt: Mit Fahnen, Trachtlern aller Generationen und einem starken Auftritt zog der GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach beim großen Festzug durch seinen Heimatort.
Wo Tausende feierten, steht bald wieder eine Wiese
Die Bilder davon wirken fast unwirklich.
Noch am Montagabend sitzen mehr als 2.000 Menschen unter dem weiß-blauen Zelthimmel. Wenig später werden Bänke und Tische abtransportiert, Planen gelöst und zusammengerollt. Das mächtige Zeltdach verschwindet, darunter kommt das nackte Metallgerüst zum Vorschein.
Wieder sind es viele Helfer, die anpacken.
Stück für Stück verschwindet ein Festplatz, der für einige Tage zum Mittelpunkt des Samerbergs geworden war.
Bald wird dort wieder eine ganz normale Wiese sein.
Doch ganz verschwinden wird dieses Fest deshalb nicht.

Ein besonderer Moment des Festabends: Erste Vorsitzende Ramona Sattlberger mit Fred Wiesholzer, der für seine großen Verdienste um den GTEV „Hochries-Samerberg“ zum Ehrenvorstand ernannt wurde.

Beim Festabend durfte natürlich auch der Nachwuchs nicht fehlen: Vier junge Trachtler des GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach zeigen sich gut gelaunt im voll besetzten Festzelt – ein schönes Bild dafür, dass die Tracht auch in der nächsten Generation weiterlebt.
Was bleibt
Es bleiben die Bilder von rund 2.000 Trachtlern auf der Festwiese. Von weißen Tauben über Grainbach. Von Kindern, die stolz in ihrer Tracht durch das Festzelt marschieren. Von Fahnen, die sich vor dem Samerberger Bergpanorama im Wind bewegen.
Es bleiben die Vorreiterinnen, die Samrösser und Pferdegespanne. Der Klang der Musikkapellen. Der Ehrensalut der Gebirgsschützen. Das neue Fahnenband als Zeichen einer Freundschaft zwischen Vereinen.
Und es bleiben die vielen Begegnungen.
Vor allem aber bleibt die Erinnerung an die Menschen, die dieses Fest ermöglicht haben.
An diejenigen, die Wochen vorher begonnen haben zu planen und aufzubauen. An jene, die fünf Tage lang kaum zur Ruhe gekommen sind. Und an diejenigen, die jetzt noch auf der Festwiese stehen und abbauen, wenn für die meisten Gäste das Jubiläum längst vorbei ist.
Ihre Arbeit lässt sich nicht vernünftig in Stunden oder Euro bemessen.
Sie ist ehrenamtlich, gemeinschaftlich – und für ein Dorf und seine Vereine unbezahlbar.

Nach fünf Festtagen hieß es wieder gemeinsam anpacken: Viele freiwillige Helfer machten sich an den Abbau des großen Festzeltes. Innerhalb kurzer Zeit erinnerte auf der Festwiese nur noch das Gerüst an die Jubiläumswoche des GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach.

Das 130-jährige Jubiläum des GTEV „Hochries-Samerberg“ Grainbach war deshalb nicht nur ein großes Trachtenfest. Es war auch ein eindrucksvoller Beleg dafür, was entstehen kann, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken.
Die Musik ist verklungen und in Grainbach wird es wieder ruhiger.
Was bleibt, ist ein großes Vergelt’s Gott an alle, die ihren Teil dazu beigetragen haben – und die Erinnerung an fünf Festtage, von denen man am Samerberg wohl noch lange erzählen wird.
Beitrag & Fotos: Rainer Nitzsche


