Almabtrieb von der Stubenalm unterm Watzmann zurück ins Tal nach Bischofswiesen.
Bevor die Tiere den langen Weg antraten, wurden sie festlich geschmückt. Der prächtige Schmuck ist nach altem Brauch ein Zeichen des Dankes für einen guten und unfallfreien Alpsommer. Dann setzte sich die Herde in Bewegung – zunächst hinunter von der Alm und anschließend weiter ins Tal, teilweise sogar auf der Bundesstraße.
Begleitet wurden die Tiere von den Sennerinnen und Sennern sowie den Treiberinnen und Treibern, die allesamt in traditioneller Berchtesgadener Tracht unterwegs waren. Rund drei Stunden dauerte der anstrengende Marsch von den Sommerweiden unterm Watzmann bis nach Bischofswiesen.
Für die Tiere und ihre Begleiter war es damit ein langer Tag – für die Zuschauer ein beeindruckendes Schauspiel und ein Stück lebendiger bäuerlicher Tradition, das jedes Jahr aufs Neue viele Menschen anzieht.










