Herzrasen, Herzstolpern oder ein unregelmäßiger Puls können Anzeichen für Vorhofflimmern sein. Die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung betrifft viele Menschen und kann, wenn sie unerkannt und unbehandelt bleibt, das Risiko für einen Schlaganfall und weitere Herzkomplikationen erhöhen.
Gerade beim ersten Auftreten löst Vorhofflimmern bei vielen Menschen Angst und Panik aus, wenn sie merken, dass ihr Herz aus dem Takt gerät. Doch Vorhofflimmern kann auch unbemerkt verlaufen. Dadurch wird die Erkrankung häufig erst zufällig bei einer Untersuchung entdeckt – manchmal erst nach einem bereits eingetretenen Schlaganfall. Neben der direkten Behandlung des Vorhofflimmerns spielen auch Grunderkrankungen und Risikofaktoren eine wichtige Rolle. Dazu gehören beispielsweise Bluthochdruck, Herzschwäche, Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Herzklappenfehler, Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes und deutliches Übergewicht.
Leiter der Elektrophysiologie und Oberarzt Dr. Jan Kaufmann sowie Funktionsoberarzt Dr. Constantin Göbel der Medizinischen Klinik 1 informieren darüber, welche Ursachen und Risikofaktoren hinter Vorhofflimmern stecken, wie die Erkrankung behandelt werden kann und welche Möglichkeiten bestehen, einem Schlaganfall vorzubeugen.
Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 28. Oktober 2026, um 18 Uhr im RoMed Klinikum Rosenheim, Konferenzraum Haus 5 / 4. OG, Ellmaierstraße 23, Rosenheim.
Unterstützt wird die Veranstaltung von der Deutschen Herzstiftung e. V. im Rahmen der bundesweiten Herzwochen 2026. Weiterführende Informationen finden sich auf der Website:
https://herzstiftung.de/herzwochen.
Bericht: RoMed Kliniken
Foto: RoMed Kliniken© Piotr Marcinski





