Ein bisserl geärgert haben sich die Coolen Würmer, die Kindergruppe des Gartenbauvereins Obing schon, als ihr liebevoll geschaffenes Werk so einfach zerstört wurde. Schließlich ist ein Osterbrunnen nicht irgendwas, sondern damit wird ein uralter Brauch, der aus der fränkischen Schweiz stammt, am Leben erhalten. In Obing wird diese Tradition seit Jahren von der Kindergruppe des Gartenverein aufrechterhalten und der Brunnen vor dem Pfarrheim mit sehr vielen bunten Eiern, Kränzen und Girlanden für Ostern geschmückt.
Der Brauch mit den Osterbrunnen kommt nicht von ungefähr, denn das Ei gilt als eines der wichtigen Symbole des Osterfestes und steht für neues Leben und damit für die Auferstehung Jesu Christi und dem Wasser, das im Rahmen der Auferstehung geschöpft wird, wird eine besonders heilsstiftende Wirkung zugeschrieben. Die Bedeutung des Wassers als Lebensspender und Lebensgarant sollen seit alters her die Osterbrunnen symbolisieren. Schade, dass dies nicht von allen Leuten gewürdigt wird, und für die Kinder eine traurige Erfahrung, wie ihre liebevolle Arbeit einfach zu Nichte gemacht wurde, aber aufgeben ist für die „coolen Würmer“ keine Option. Am Samstag machten sie sich wieder ans Werk und der Schaden wurde behoben und wie Monika Oberlechner vom Gartenbauverein Obing am Samstag sich äußerte: „wir lassen uns nicht unterkriegen, wir machen es noch viel schöner“, so wurde der Osterbrunnen in Obing mit fast 100 neuen, bunt bemalten Eiern wieder geschmückt und strahlt im neuen Glanz vor dem Pfarrheim und -hof.
Mit viel Liebe haben sich die „coolen Würmer“ vom Gartenbauverein Obing ans Werk gemacht, den Schaden am Osterbrunnen zu beheben.
Bericht und Foto: Emmy Künzner-Hingerl




