Kultur

Leuchtenberg-Gedenktag in Kloster Seeon

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Auf den Spuren der Herzöge von Leuchtenberg  – Kloster Seeon feiert den Leuchtenberg-Gedenktag am 16. August

Zur Erinnerung an das adelige Leben im einstigen „Schloss Seeon“ veranstaltet der Freundeskreis Leuchtenberg e. V. in Kooperation mit Kloster Seeon, Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern, den traditionellen Leuchtenberg-Gedenktag. Zu Zeiten von König Max I. Joseph von Bayern galten die Herzöge von Leuchtenberg als das ranghöchste Adelsgeschlecht Bayerns nach den Wittelsbachern. Von 1852 bis 1934 befand sich Kloster Seeon im Besitz der französisch-russischen Adelsfamilie. Auf dem Friedhof rund um die Kirche St. Walburg sind bis heute die russisch-orthodoxen Grabstätten der Familie erhalten. Traditionell erinnert Kloster Seeon im August anlässlich des Todestages von Herzog Georg von Leuchtenberg (9. August 1929) an die Zeit der Herzöge auf der Seeoner Halbinsel.

Unter der Leitung der Kunsthistorikerin Hedwig Amann führt ein kulturhistorischer Rundgang zu Orten und Plätzen, an denen sich noch heute Spuren der herzoglichen Familie entdecken lassen. Die Führungen im Freien beginnen um 11:30 Uhr und um 14:30 Uhr. Treffpunkt ist der Innenhof von Kloster Seeon. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Um 16:30 Uhr findet in der Kirche St. Walburg eine ökumenische Gedenkandacht für die Familie Leuchtenberg statt. Die Andacht wird in deutscher und russisch-kirchenslawischer Sprache gehalten. Mitwirkende sind Erzpriester Dr. Georg Kobro sowie Dekan und Ortspfarrer Dr. Florian Schomers. Veranstalter ist die Russisch-Orthodoxe Kirche in Deutschland. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Text und Fotos: Kloster Seeon


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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