Bei herrlichem Sommerwetter fand die 34. Gauwallfahrt des Oberen Lechgau-Trachtenverbandes zum gegeißelten Heiland auf der Wies am Pfingstmontag statt. Weiß blauer Himmel und Sonnenschein und die Wallfahrer auf dem Weg in die Wies. Einige von ihnen starteten wieder in der Nacht zu fuß in den Heimatorten. An der Landvolkshochschule formierte sich der Wallfahrtszug angeführt von Kreuz, Wallfahrtsstange – heuer getragen von Siegfried Reichart vom Gaufestverein D’Wertachtaler Marktoberdorf begleitet von den Vorständinnen Gisela Wißmiller und Ursula Brandt – gefolgt von Gaustandarte und Gauausschuss mit Ehrengästen, den Fahnenabordnungen und vielen Trachtlerinnen und Trachtlern aus den Gauvereinen. Gemeinsam beteten sie mit Wieskurat Florian Geis den Rosenkranz und zogen zur Wies um dort den Wallfahrtsgottesdienst zu feiern.
Vor 35 Jahren hatte Max Bertl als 1. Gauvorstand diesen Gedanken und mit dem damaligen Wiespfarrer Georg Kirchmeir, der vor einem Jahr an Himmelfahrt verstorben ist, einen Unterstützer. Seit 1996 gibt es die Wallfahrtsstange und im Jahr 2008 wurde das große Kreuz vor der Wies am Wallfahrtsweg eingeweiht. Die Wallfahrt ist seitdem ein Höhepunkt im Festjahr und für den Gaufestverein ein ganz besonderer Anlass für ein gutes, unfallfreies Gaufest bei schönem Wetter zu bitten und zu beten. Von der Kanzel predigte Wieskurat Geis zu den Wallfahrern und verglich gute nützliche Dinge wie z.B. Drohnen für Filmaufnahmen dieser Wallfahrt zu nutzen. Der Geist Gottes komme herab – so der Pfingstgedanke – und der Herr sende Versöhnung, Barmherzigkeit und Liebe, die unser aller Leben bereichern. Diesen feierlichen Gottesdienst bereicherten mit wunderbarer Musik die Bidinger Bläser, Brigitte Hafner (Harfe), die Halbtonmusik begleitet von Vreni Köpf (Harfe) und der Organist der Wies. Ein geselliger Abschluss der Wallfahrt ist die Einkehr beim Gartenfest der Oberlandler Wies.
Bericht und Bilder: Marlene Köpf






