Großer Jubel bei den Samerberger Gebirgsschützen: Leutnant und Schützenmeister Stefan Spöck hat sich beim 63. Bundesschießen den Titel des Bundesschützenkönigs 2026 gesichert. Das traditionsreiche Schießen wurde in der Schießstätte in Kreuth ausgetragen, wo Spöck in der Disziplin Kleinkalibergewehr auf 100 Meter, stehend freihändig, den besten Treffer auf die Königsscheibe erzielte.
Im feierlichen Rahmen überreichte ihm Landeshauptmann Martin Haberfellner die begehrte Schützenkette sowie die handgefertigte goldene Königsnadel. Gemeinsam mit Bundesschützenmeister Harald Schrangl gratulierte er dem neuen Bundesschützenkönig zu seiner herausragenden Leistung. Zudem erhielt Spöck den Bayerischen Löwen aus Meißner Porzellan, eine Ehrengabe des Bayerischen Ministerpräsidenten, der traditionell als Schutzherr des Bundesschießens fungiert. Der Bund der bayerischen Gebirgsschützen ist Veranstalter des Bundesschießens, dem bedeutendsten Schießwettbewerb der Gebirgsschützen. Der Bundesschützenkönig wird – gemeinsam mit den bayerischen Landesschützenkönigen – am letzten Oktoberfestsonntag im Rahmen der feierlichen Königsproklamation am Fuße der Bavaria geehrt.
Für die Samerberger ist der Erfolg ein besonderer Grund zur Freude: Seit 1988, als Wolfgang Moser den Titel gewann, stellte der Ort keinen Bundesschützenkönig mehr. Mit Stefan Spöck trägt nun – passend zum 50‑jährigen Wiedergründungsfest der Samerberger Gebirgsschützen vom 5. bis 7. Juni 2026 – ein Mitglied aus den eigenen Reihen die Königswürde. „Der historische Erfolg unterstreicht die starke Schützentradition am Samerberg und wird beim Wiedergründungsfest sicher gebührend gefeiert“ – so Hauptmann Fritz Dräxl in seiner Freude und mit Blick auf das nächstjährige Jubiläum.
Foto: GSK Samerberg – v.l.n.r.: Bundesschützenmeister Harald Schrangl, Bundesschützenkönig Stefan Spöck und Landeshauptmann Martin Haberfellner






