Kultur

Die Grenze im Blick

Veröffentlicht von Günther Freund

Themenabend am Donnerstag, 17. September im  Waldgeschichtlichen Museum 

Vor über 30 Jahren ist nicht nur an der deutsch-tschechischen Grenze der Eiserne Vorhang gefallen. Seit 1989 liegt der Landkreis Freyung-Grafenau somit wieder im Herzen eines freien Europas. In Zusammenarbeit mit dem Museum Šumavy und dem Landkreis Freyung-Grafenau hat der Synagogen-Verein „Denkmal Hartmanice“ die eindrucksvolle, zweisprachige Wanderausstellung „Kein Durchkommen! – Geschichte des Eisernen Vorhangs“ realisiert. Diese Ausstellung wird im Rahmen eines Themenabends am 17. September im Waldgeschichtlichen Museum eröffnet – und ist anschließend bis 29. November zu sehen.

Die Hauptakteure des Themenabends: Sven Ochsenbauer (links) und Herbert Pöhnl. (Foto: Doris Wittmann)

 

Was Menschen trennte, ist überwunden. Gespräche und Begegnungen sind wieder möglich. Auf unzähligen Touren war der Fotograf und Autor Herbert Pöhnl über viele Jahre im bayerisch-böhmischen Grenzland unterwegs. Sein Ziel: Menschen dieser geschichtsträchtigen Region treffen, ihren Alltag, ihre Feste, ihr Arbeitsleben, ihre Meinungen vorstellen. Seine Präsentation „Grenzen verschwinden – bayerisch-böhmische Begegnungen“ zeigt die Erfahrungen dieser Touren, dieser Begegnungen, in Form eines Bilderbuches mit Musik und Geschichten.

Musikalisch umrahmt wird der Themenabend von Pöhnls Projektpartner Sven Ochsenbauer am Piano. Sein experimenteller Stil trägt ganz entscheidend zur Stimmung Grenzen-Projekt bei: Jazzig, filigran, manchmal melancholisch, immer swingend. Sein Stil ist beeinflusst von den Komponisten der Klassik und den Vätern des Jazz.

Die Veranstaltung wird dankenswerterweise unterstützt vom Museumsverein St. Oswald-Riedlhütte. Der Eintritt zu Themenabend und Ausstellung ist frei. Das Waldgeschichtliche Museum hat dienstags von sonntags von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Am Montag ist Ruhetag, außer an Feiertagen.


Redaktion

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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