Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen der „Monatsstatistik im Gastgewerbe“* mitteilt, wächst der nominale Umsatz im bayerischen Gastgewerbe im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 2,9 Prozent. Der reale (preisbereinigte) Umsatz geht allerdings um 4,7 Prozent zurück. Die Zahl der Beschäftigten verringert sich um 2,0 Prozent.
Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen zur „Monatsstatistik im Gastgewerbe“ weiter mitteilt, steigt der nominale Umsatz in der Wirtschaftsabteilung Beherbergung (Tourismus) um 2,0 Prozent, während der reale Umsatz um 3,3 Prozent zurückgeht. In der Wirtschaftsabteilung Gastronomie wächst der nominale Umsatz um 3,2 Prozent, der reale Umsatz sinkt hier um 5,2 Prozent. In der Beherbergung nimmt die Zahl der Beschäftigten um 0,7 Prozent ab und in der Gastronomie um 2,4 Prozent.
Ferienunterkünfte und Campingplätze im Plus
In den Wirtschaftsgruppen „Ferienunterkünfte u. Ä.“ und „Campingplätze“ steigen im ersten
Halbjahr 2026 nominaler und realer Umsatz sowie auch die Beschäftigtenzahl. In der Wirtschaftsgruppe „Hotels, Gasthöfe und Pensionen“ wächst nur der nominale Umsatz, in der Wirtschaftsgruppe „sonstige Beherbergungsstätten“ nehmen nominaler Umsatz und Beschäftigtenzahl zu.
Innerhalb der Gastronomie gehen in der Wirtschaftsgruppe „Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen“ nominaler und realer Umsatz sowie Beschäftigtenzahl zurück. In den beiden weiteren Wirtschaftsgruppen „Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, Cafés, Eissalons u. Ä.“ und „Ausschank von Getränken“ wächst jeweils nur der nominale Umsatz.
Im Juni 2026 steigt der nominale Umsatz im bayerischen Gastgewerbe gegenüber dem Juni 2025 um 4,5 Prozent, während der reale Umsatz um 3,4 Prozent abnimmt. Die Zahl der Beschäftigten sinkt um 2,4 Prozent.
Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik – Foto: Hötzelsperger
Hinweise:
*Die Monatsstatistik im Gastgewerbe wurde zum Berichtsmonat Juni 2026 umfassend methodisch weiterentwickelt. Neben der Umstellung auf das neue Basisjahr 2021 werden Laspeyres-Indizes anstelle von Messzahlen ausgewiesen. Zudem wurde die Darstellungseinheit von rechtlichen Einheiten auf Geschäftsfelder rechtlicher Einheiten umgestellt.
Die hier ausgewiesenen Ergebnisse werden anhand verspätet eingehender Mitteilungen von befragten Unternehmen in den nachfolgenden Monaten laufend aktualisiert.
In der Monatsstatistik im Gastgewerbe werden Nettoumsätze, also ohne Mehrwertsteuer, abgebildet und mit einem entsprechenden Preisindex auf Basis von Nettopreisen (ohne Mehrwertsteuer) bereinigt.


