17 Kommunen erhalten Förderbescheide nach der Bayerischen Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0 – dazu gehört auch die Gemeinde Gstadt am Chiemsee
„Schnelles Internet ist entscheidend für eine moderne digitale Infrastruktur. Nur mit Gigabit können unsere Kommunen zukunftsfähig bleiben und Bürge-rinnen und Bürger von den Chancen der Digitalisierung profitieren. Glasfaser trägt zu wirtschaftlichem Fortschritt, gesellschaftlichem Miteinander und zur Entwicklung attraktiver Kommunen maßgeblich bei. Bayern investiert des-halb seit Jahren freiwillig und mit großem Engagement in den Gigabitaus-bau. Mit Unterstützung des Bundes und bayerischen Fördermitteln entstehen über 155.000 Kilometer Glasfaserleitungen – das entspricht fast viermal dem Umfang der Erde – und mehr als 550.000 direkte Glasfaseranschlüsse. Unser Ziel ist klar: Gigabit-Internet für jeden Haushalt in Bayern. Heute erhalten 17 Kommunen aus fünf Regierungsbezirken insgesamt über 14,2 Millionen Euro Förderung nach der Bayerischen Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.
Aktuell verfügen bayernweit bereits mehr als 99,5 Prozent der Haushalte über schnelles Internet nach EU-Definition (über 30 Mbit/s). 76 Prozent der Haushalte sind gigabitfähig erschlossen, bei weiteren 7 Prozent ist ein entsprechender Anschluss aktuell im Bau. Im Zuge der bayerischen Breitbandförderung hat der Freistaat Bayern seit 2014 schon über 2,8 Milliarden Euro investiert. Mit seiner Kofinanzierung zum Bundesprogramm unterstützt der Freistaat die Kommunen und hebt die niedrigen Fördersätze des Bundes (meist 50 Prozent) auf ein attraktives Niveau (vielfach 90 Prozent). Mit der damit einhergehenden Senkung des Eigenanteils für Kommunen (auf meist 10 Prozent) wird das Bundesprogramm für viele bayerische Kommunen oftmals überhaupt erst finanziell attraktiv und nutzbar. Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit selbst über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und über den Umfang der Fördergebiete.
Bericht: Bayerisches Finanz- und Heimatministerium – Foto: Hötzelsperger (Gstadt am Chiemsee mit Blick auf Frauenwörth im Chiemsee)
Folgende Kommunen erhalten einen Förderbescheid nach der Bayerischen Kofinanzierungs-Gigabitrichtlinie 2.0 (KofGibitR 2.0), ein Teil der Mittel stammt aus dem „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes:
| Landkreis | Kommune | Fördersumme in € |
| Aichach-Friedberg | Gemeinde Rehling | 280.820 € |
| Bayreuth | Stadt Waischenfeld | 153.647 € |
| Cham | Gemeinde Gleißenberg | 1.656.603 € |
| Cham | Gemeinde Pemfling | 541.090 € |
| Cham | Stadt Rötz | 298.780 € |
| Cham | Gemeinde Schönthal | 594.480 € |
| Cham | Gemeinde Tiefenbach | 1.833.339 € |
| Cham | Gemeinde Treffelstein | 690.998 € |
| Cham | Gemeinde Waffenbrunn | 397.347 € |
| Cham | Stadt Waldmünchen | 4.683.259 € |
| Dillingen a.d.Donau | Gemeinde Bächingen a.d.Brenz | 228.141 € |
| Haßberge | Gemeinde Kirchlauter | 98.080 € |
| Neumarkt i.d.OPf. | Gemeinde Pilsach | 219.638 € |
| Neumarkt i.d.OPf. | Gemeinde Pilsach | 255.829 € |
| Regensburg | Stadt Hemau | 1.575.255 € |
| Rosenheim | Gemeinde Gstadt a.Chiemsee | 607.437 € |
| Tirschenreuth | Markt Falkenberg | 89.145 € |




