Leitartikel

Oberbayerns Schulräte in Burghausen

In einem der Klassenzimmer fand die Tagung der Oberbayerischen Schulräte statt.
Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Schulräte aus Rosenheim, Berchtesgaden, Freilassing, Traunstein, Altötting, Erding, Mühldorf und dem Landkreis München trafen sich zu einer gemeinsamen Tagung in Burghausen. Erster Bürgermeister Florian Schneider begrüßte die Gäste und nutzte die Gelegenheit, ihnen die Stadt als vielseitigen Bildungsstandort und bedeutendes Industriezentrum vorzustellen. Besonderen Eindruck hinterließ bei den Schulräten die umfassend sanierte Hans-Stethaimer-Grundschule in der Burghauser Altstadt.

In seiner Begrüßung erläuterte Bürgermeister Schneider das breite Bildungsangebot der Stadt. Mit der Hans-Stethaimer-Schule und ihrer Außenstelle in Raitenhaslach, der Hans-Kammerer-Schule mit der ergänzenden Pestalozzischule sowie der Johannes-Hess-Schule verfügt Burghausen über drei Grundschulen. Hinzu kommen die Franz-Xaver-Gruber-Mittelschule, eine Realschule, zwei Gymnasien und die städtische Musikschule. Mit dem Campus Burghausen der Technischen Hochschule Rosenheim verfügt die Stadt zudem über einen Hochschulstandort, der die Verbindung zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie stärkt. Ergänzt wird das Angebot durch das TUM Akademiezentrum Raitenhaslach der Technischen Universität München. Und nicht zu vergessen die Volkshochschule (vhs), die durch ihr umfangreiches und sehr breit gefächertes Programm Burghausen und Umgebung bereichert. Wie eng Bildung, Forschung und wirtschaftliche Entwicklung in Burghausen miteinander verbunden sind, verdeutlichte das Stadtoberhaupt anhand der besonderen Bedeutung der örtlichen Industrie. Diese sei nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber und Steuerzahler, sondern stehe auch für Innovationskraft und technologische Spitzenleistungen mit weltweiter Bedeutung.

„Ohne Burghausen funktioniert vieles in der Welt nicht“, brachte Schneider die internationale Bedeutung des Industriestandorts auf den Punkt. Als Beispiele nannte er die Herstellung von hochreinem Polysilizium, einem zentralen Ausgangsmaterial für die Chipproduktion, sowie die Bedeutung der Burghauser Raffinerie für die Versorgung des Münchner Flughafens mit Kerosin. Rund jeder zweite Liter Kerosin am Flughafen München stamme aus Burghausen. Auch die Energieversorgung und die Herausforderungen der industriellen Transformation waren Thema. Beeindruckt zeigten sich die Gäste nicht nur von der wirtschaftlichen Bedeutung und dem umfassenden Bildungsangebot Burghausens, sondern auch von der frisch sanierten Hans-Stethaimer-Grundschule in der Altstadt. Die umfassende Modernisierung des historischen Schulgebäudes fand bei den Schulräten große Anerkennung.

„Sehr gelungen“, lautete das Fazit von Hildegard Hajek-Spielvogel, Schulamtsdirektorin des Staatlichen Schulamts Altötting. Auch Petra Burghardt aus Rosenheim, Leiterin des Arbeitskreises, zeigte sich begeistert von der gelungenen Schulsanierung: „Man spürt, dass das hier etwas sehr Besonderes ist.“ Beide würdigten damit die Investitionen der Stadt Burghausen in eine moderne und zukunftsfähige Lernumgebung. Die Tagung bot den Schulräten Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zugleich die Möglichkeit, Burghausen als Bildungs-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort näher kennenzulernen. Am Nachmittag stand noch eine Stadtführung auf dem Stundenplan.

Text: Stadt Burghausen – Foto: Stadt Burghausen/köx –  In einem der Klassenzimmer fand die Tagung der Oberbayerischen Schulräte statt.


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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