Solidarität & Lichtblicke

Wachstum bei Bayerns Vorsorgeeinrichtungen

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik wurden im Jahr 2025 in den 226 bayerischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen insgesamt 346 466 Patienten vollstationär behandelt (Fallzahl). Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Zunahme um 0,8 Prozent. Die Bettenauslastung beträgt im Jahr 2025 durchschnittlich 83,1 Prozent gegenüber einem Vorjahreswert von 81,0 Prozent. Die durchschnittliche Verweildauer steigt in 2025 leicht und liegt nun bei 24,9 Tagen (2024: 24,8 Tage). Insgesamt standen im Berichtsjahr 2025 in den bayerischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen 28 489 aufgestellte Betten, 269 Betten weniger als in 2024, zur Verfügung.

Schweinfurt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, steigt die Anzahl der in bayerischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen vollstationär behandelten Patienten erneut an. So wurden im Jahr 2025 insgesamt 346 466 Patienten (Fallzahl) vollstationär behandelt, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 2 772 Fälle (+0,8 Prozent) bedeutet. Parallel dazu erhöht sich die Anzahl der Pflegetage um 110 578 (+1,3 Prozent) auf 8,64 Millionen.

Die durchschnittliche Bettenauslastung stieg im Berichtsjahr auf 83,1 Prozent an, was gegenüber 2024 einem Plus von 2,1 Prozentpunkten entspricht. Die Aufenthaltsdauer in den Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen beträgt im Jahr 2025 durchschnittlich 24,9 Tage und steigt damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Tage.

Hier sehen Sie eine Grafik zu Entwicklung der Daten der Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungne in Bayern seit 2010 - Öffnet große Ansicht

Im Jahr 2025 standen in den 226 bayerischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen (drei Einrichtungen weniger als 2024) insgesamt 28 489 Betten für die stationäre Versorgung zur Verfügung. Das sind 269 Betten weniger als im Vorjahr. Mit 18 016 Betten überwiegt der Anteil aufgestellter Betten in privater Trägerschaft (63,2 Prozent). In öffentlicher Trägerschaft sind 7 019 (24,6 Prozent) und in freigemeinnütziger Trägerschaft insgesamt 3 454 (12,1 Prozent) aufgestellte Betten vorhanden.

Tabelle zur Pressemeldung - Öffnet große Ansicht

Die Anzahl der Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen liegt mit 226 auf dem niedrigsten Stand im Betrachtungszeitraum von 2010 bis 2025 (2010: 295). Damit einhergehend ging auch die Anzahl der Betten von 31 502 (in 2010) auf 28 489 (in 2025) zurück. Die durchschnittliche Verweildauer erhöhte sich hingegen im gleichen Zeitraum leicht von 24,3 (in 2010) auf 24,9 Tage (in 2025).

Insgesamt sind im Jahr 2025 im Jahresdurchschnitt 18 328 Vollkräfte mit einem direkten Beschäftigungsverhältnis (ohne Schüler und Auszubildende sowie Personal der Ausbildungsstätten) in den bayerischen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen tätig. Davon gehören 1 666 Vollkräfte zum ärztlichen Dienst und 16 662 zum nichtärztlichen Dienst – darunter wiederum allein 4 479 Vollkräfte zum Pflegedienst.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der beschäftigten Vollkräfte im ärztlichen und im nichtärztlichen Dienst um jeweils 1,3 Prozent. Die Zahl der Vollkräfte im Pflegedienst blieb nahezu konstant (+1 Vollkraft).

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik – Archiv-Foto: Hötzelsperger

Tabelle mit Zeitverlauf zur Pressemeldung - Öffnet große Ansicht

Hinweise:
Mehr Ergebnisse enthält der Statistische Bericht, der voraussichtlich im November 2026 erscheint:
Krankenhausstatistik – Grunddaten, Diagnosen und Kostennachweis 2025“ (Bestellnummer: A4200C 202500).

Die berichteten Zahlenwerte stammen aus der jährlich durchgeführten Statistik „Grunddaten der Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen“. Die Statistik wird jährlich als Vollerhebung der Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, ihrer organisatorischen Einheiten, personellen und sachlichen Ausstattung sowie der von ihnen erbrachten Leistungen durchgeführt. Maßgeblich für die statistische Erfassung einer Einrichtung ist grundsätzlich die Wirtschaftseinheit.


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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