Kultur

Bernau: Puppenspiel mit viel Herz

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Das Figurentheater-Stück „Der gefährliche Kirchgang“ – geschrieben und inszeniert von den Puppenspielerinnen Rosi Huber und Rosi Stübl – hat das Publikum im katholischen Pfarrheim in Bernau am Chiemsee restlos begeistert. Das klassische Ensemble aus Kasperl, Sepperl, der Großmutter und Gretl trifft in dieser eigens für Bernau erfundenen Geschichte auf eine finstere Hexe und einen listigen Räuber.

Wunderschöne, handgemachte Puppen sowie kindgerechte und humorvolle Dialoge machten den Weg zum Kirchenpatrozinium und den Trubel um einen gestohlenen Zwetschgendatschi zu einem packenden, aber nie zu düsteren Abenteuer.

Nach der Aufführung bedankte sich Michaela Leidel vom Pfarrgemeinderat mit Blumen bei den Akteurinnen, bevor die Kinder zufrieden und mit einem Eis in der Hand nach Hause gingen. Das Fazit des Nachmittags im Rahmen des Ferienprogramms: Ein rundum gelungenes, traditionelles Kasperltheater, das durch Spielfreude, Witz und eine liebevolle Kulisse auf ganzer Linie überzeugte.

Bericht und Fotos: Georg Leidel


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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