Gastronomie

27. Ententreffen auf dem Samerberg

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Genau 104 Exemplare der legendären französischen Auto-Enten fanden sich einen schönen Sommertag in Törwang auf dem Samerberg zum inzwischen 27. Ententreffen ein. Vor 29 Jahren (zweimal fiel das Treffen wegen Corona aus) machte Entenwirt Peter Schrödl mit gleichgesinnten Freunden und Autobesitzern erstmals einen Aufruf – und das mit großem Erfolg.  

Seither hat sich der zweite August-Samstag als fester Termin entwickelt, an dem sich die Inhaber und Lenker von den durchwegs individuell gepflegten Kultfahrzeugen mitsamt den Fans von kulinarischen Enten-Genüssen einfinden. Dem Stelldichein auf der Entenwiese und dem gemeinsamen Entenessen folgten eine Ausfahrt rund um den Samerberg und am Abend die Fortsetzung des Sommerfestes. Dabei kamen die zum Teil aus Frankreich und Dänemark weit angereisten Entenfahrer mit den Besuchern ins persönliche Gespräch. Zu den Ehrengästen gehörten unter anderem der Landtagsabgeordnete Daniel Artmann sowie die Bürgermeister aus Nußdorf, Prutting und Kolbermoor. Sie würdigten die Initiative im positiven Sinne des regionalen Tourismus und auch die Tatsache, dass der Entenwirt heuer erstmals eine neue Almhütte für die Bewirtung und einen Musikwagen einsetzte. Letzterer diente als passende Bühne für die Feichteck-Musikanten tagsüber und für die Mangfall-Musi am Abend. „Bestimmt wird sich der Entenwirt für nächstes Jahr, wenn das Ententreffen dann seinen 30. Geburtstag feiern kann, wieder was Besonderes einfallen lassen“ – so Marisa Steegmüller von Flötzingerbräu Rosenheim.

Fotos: Rainer Nitzsche –   Eindrücke vom 27. Ententreffen und vom Stelldichein der legendären französischen Kultfahrzeuge in Törwang auf dem Samerberg.  


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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