Gastronomie

Bayerns gute Bauernhofgastronomie

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Bauernhofgastronomie verbindet Landwirtschaft, Genuss und Gastfreundschaft, schafft zusätzliche Einkommensmöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe, stärkt die regionale Wertschöpfung und macht Bayern als Tourismusland attraktiver.

Beim ersten Bayerischen Tag der Bauernhofgastronomie wurde das Potenzial der Verbindung von Landwirtschaft und Gastronomie deutlich. Bauernhofgastronomen, Landwirtinnen und Landwirte sowie Netzwerkpartner diskutierten über nachhaltige Produktion, digitale Innovationen und kreative Vermarktungskonzepte. Ob neue Hofgastronomie-Angebote, kreative Speisekonzepte oder der Einsatz Künstlicher Intelligenz – moderne Ideen helfen den Betrieben, neue Zielgruppen zu erreichen, zusätzliche Wertschöpfung zu schaffen und ihre Höfe zukunftsfähig aufzustellen.

„Gerade in der Sommer- und Ferienzeit lohnt sich ein Ausflug aufs Land ganz besonders. Bauernhof und Genuss passen einfach zusammen. Vom Stall oder vom Feld direkt auf den Teller – das ist gelebte Regionalität. Wer auf einem Bauernhof einkehrt, genießt nicht nur hochwertige Lebensmittel, sondern erlebt auch die Menschen, die mit Leidenschaft dahinterstehen.“, sagte Bayerns Landwirtschafts- und Tourismusministerin Michaela Kaniber. Bauernhofgastronomen seien wichtige Treffpunkte im ländlichen Raum und machten regionale Lebensmittel unmittelbar erlebbar.

Der Freistaat unterstützt Landwirtinnen und Landwirte seit Jahren dabei, ihre Betriebe um gastronomische Angebote zu erweitern. Mehr als 300 Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter haben bereits Seminare zur Betriebszweigentwicklung besucht und sich so auf den Aufbau oder die Weiterentwicklung einer Bauernhofgastronomie vorbereitet. Darüber hinaus gibt es in Bayern 135 Bauernmärkte sowie rund 8.800 direktvermarktende Betriebe, die regionale Lebensmittel direkt zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern bringen. Damit stärken sie die Nahversorgung im ländlichen Raum, schaffen zusätzliche Wertschöpfung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssouveränität.

„Unsere Bauernhöfe sind weit mehr als Orte der Lebensmittelproduktion. Sie sind lebendige Begegnungsorte und zeigen, wie eng Landwirtschaft, Heimat und Genuss zusammengehören. Wer regionale Produkte direkt auf dem Hof genießt, stärkt unsere bäuerlichen Familienbetriebe und hält die Wertschöpfung in der Region. Davon profitieren die Menschen vor Ort genauso wie unsere Gäste“, sagte Kaniber.

Auch für das Tourismusland Bayern spielt die Bauernhofgastronomie eine wichtige Rolle. Authentische regionale Küche, persönliche Begegnungen und hochwertige Lebensmittel aus der Region gehören für viele Urlauber zu einem gelungenen Aufenthalt. „Unsere Gäste suchen echte Erlebnisse. Genau dafür steht die Bauernhofgastronomie. Sie verbindet Genuss, Gastfreundschaft und Heimat auf einzigartige Weise und macht Bayern als Urlaubsland noch unverwechselbarer“, so die Ministerin.

Die Vielfalt der bayerischen Bauernhofgastronomie zeigt ein neuer Film des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus. Weitere Informationen zur Bauernhofgastronomie und zum Bayerischen Tag der Bauernhofgastronomie sind unter https://www.stmelf.bayern.de/landwirtschaft/erwerbskombination/tag-der-bauernhofgastronomie/index.html verfügbar.

Text und Bildmaterial: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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