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Lebenshilfe-Lösungen im BGL

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Berchtesgadener Land. Den direkten Dialog stärken und die Perspektiven von Menschen mit Behinderung besser verstehen – mit diesem Ziel trafen sich Landrat Michael Koller und Bewohner aus zwei Wohngemeinschaften in Freilassing sowie Nutzer des Ambulant Unterstützen Wohnens der Lebenshilfe im Landratsamt.

Landrat Koller betonte beim Treffen die Bedeutung eines offenen und wertschätzenden Miteinanders. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das Landratsamt sowie die Behindertenbeauftragte des Landkreises Menschen in der Region konkret unterstützen können. Dabei wurde deutlich, dass Zuhören, individuelle Beratung und der kontinuierliche Austausch mit Politik und Verwaltung zentrale Bausteine sind, um bedarfsgerechte Lösungen zu entwickeln. Wichtig ist auch der gleichberechtigte Zugang zu Informationen.

Das Landratsamt informierte im Rahmen des Treffens über seine vielfältigen Beratungsangebote für alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises. Diese umfassen insbesondere die Bereiche Arbeit und finanzielle Unterstützung, Gesundheit, Familie und Kinder sowie Angebote für Seniorinnen und Senioren. Ziel ist es, Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen Orientierung und Unterstützung zu bieten.

Für 2027 ist im Landkreis ein Aktionsplan zur Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung geplant. In diesem Zusammenhang sollen im kommenden Jahr mehrere Arbeitsgruppen Betroffene und Netzwerkpartner aus verschiedenen Bereichen zusammenbringen, um gemeinsam konkrete Maßnahmen zu erarbeiten. Ziel ist es, die Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern und die gleichberechtigte Teilhabe auszubauen. „Begegnungen wie die Heutige sind ein wichtiger Schritt hin zu einer inklusiven Gesellschaft, in der alle Menschen gehört und beteiligt werden“, unterstrich Landrat Koller am Ende des gemeinsamen Austauschs.

Bericht und Foto: LRA BGL – Landrat Michael Koller (r.) und Bewohner aus zwei Wohngemeinschaften in Freilassing sowie Nutzer des Ambulant Unterstützen Wohnens der Lebenshilfe.

 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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