Land- & Forstwirtschaft

Förderung für Bayerns ländliche Entwicklung

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Für starke Dörfer und lebendige Orte: Neue Förderrunde für ländliche Entwicklung gestartet – Ministerin Kaniber ruft zur Bewerbung auf

Ländliche Gemeinden in Bayern können ab sofort wieder Zuschüsse aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) beantragen. Für die neue Auswahlrunde stehen landesweit rund 25 Millionen Euro zur Verfügung. Der Freistaat fördert Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekte, etwa die Sanierung von Wegen, Ortsstraßen oder Dorfplätzen.

„Lebendige Dörfer sind das Herz unserer Heimat. Wir wollen starke ländliche Räume, darum investieren wir in attraktive Ortskerne, sichere Wege und gute Infrastruktur. So stärken wir Lebensqualität und Zusammenhalt vor Ort und machen unsere Dörfer fit für die Zukunft“, sagte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber zum Start der neuen ELER-Förderrunde.

Gefördert werden Investitionen zwischen 25.000 Euro und 1,5 Millionen Euro. Der Zuschuss beträgt bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten. Anträge können bis zum 31. Juli beim jeweils zuständigen Amt für Ländliche Entwicklung eingereicht werden. Mit dem ELER-Programm unterstützen die Europäische Union und der Freistaat Bayern gezielt Maßnahmen, die die Lebens-, Arbeits- und Wohnbedingungen im ländlichen Raum nachhaltig verbessern. Informationen zum Förderprogramm sowie zur Antragstellung finden sich unter dem Link https://www.stmelf.bayern.de/landentwicklung/eler-programm-2023-2027/index.html

Bericht: Bayerisches Landwirtschaftsministerium – Fto: Büro Klärle/StMELF –  Foto zeigt das Klostergebäude in Retzstadt, in dem ein Bürgertreff, eine Seniorenbetreuung und eine Arztpraxis untergebracht sind.


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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