Solidarität & Lichtblicke

Kolpingfamilie spendet für Hospiz

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Ein Vortrag zum Thema „Ambulante und stationäre Hospiz- und Palliativversorgung“ war ein Angebot der Kolpingsfamilie Prien. Stefan Scheck, Vorstand vom Chiemseehospiz Bernau, erklärte anschaulich, was Hospiz grundsätzlich bedeutet und dass der Anfang dieser Bewegung in Deutschland in den 80er Jahren liegt.

140 000 Menschen arbeiten hauptamtlich und ehrenamtlich in Hospizen für Kinder und Erwachsene. Die Aufgabe besteht darin, ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod zu ermöglichen wenn keine kurative Therapie mehr möglich ist.

Das niederschwelligste Angebot ist der ambulante Hospizdienst. Personen, unabhängig von ihrer religiösen Haltung, werden daheim oder in Krankenhäusern und Pflegeheimen begleitet, wobei ihre Wünsche und Bedürfnisse so gut wie möglich beachtet werden. Dieser Dienst aber auch die Kosten der Palliativstation und der teilstationären Palliativ werden von der Kasse übernommen. Das Chiemseehospiz bietet Platz für zehn Patienten, die von vielen speziell ausgebildeten Kräften betreut werden.

Das jährliche Defizit muss von den Trägern, den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land und der Stadt Rosenheim und durch Spenden beglichen werden. Diesen Vortrag nahm die Kolpingsfamilie Prien zum Anlass, eine Spende in Höhe von € 500.—zu überreichen.

Bericht und Foto: Kolpingfamilie Prien – von links:  Stefan Huber, Birgit Bliemel, Stefan Scheck (Chiemseehospiz) und Christa Dreikorn.


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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