Der Oberaudorfer Kirchenmusiker, Komponist und Volksmusikpfleger erhielt in der Münchner Bürgersaalkirche die Orlando-di-Lasso-Medaille des Allgemeinen Cäcilienverbandes

München/Oberaudorf – Es war der bewegendste Moment einer ohnehin außergewöhnlichen Feierstunde: Als Hans Berger in der Münchner Bürgersaalkirche die Orlando-di-Lasso-Medaille des Allgemeinen Cäcilienverbandes entgegennahm, erhoben sich die Besucher von ihren Plätzen. Minutenlang applaudierte das Publikum dem Oberaudorfer Kirchenmusiker, Komponisten und Volksmusikpfleger mit stehenden Ovationen. Berger selbst nahm die Ehrung sichtlich gerührt entgegen.

Höchste kirchenmusikalische Auszeichnung für Hans Berger: Der Oberaudorfer Kirchenmusiker, Komponist und Volksmusikpfleger erhielt in der Münchner Bürgersaalkirche die Orlando-di-Lasso-Medaille des Allgemeinen Cäcilienverbandes.

Höchste kirchenmusikalische Auszeichnung für Hans Berger: Der Oberaudorfer Kirchenmusiker, Komponist und Volksmusikpfleger erhielt in der Münchner Bürgersaalkirche die Orlando-di-Lasso-Medaille des Allgemeinen Cäcilienverbandes.

Mit der Orlando-di-Lasso-Medaille erhielt Hans Berger die höchste kirchenmusikalische Auszeichnung im deutschsprachigen Raum. Verliehen wird sie vom Allgemeinen Cäcilienverband für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Gewürdigt wurde damit ein Lebenswerk, das Kirchenmusik, alpenländische Volksmusik, Volksgesang und geistliche Verkündigung auf besondere Weise miteinander verbindet.

Die Übergabe der Medaille wurde zum emotionalen Höhepunkt der Feier. Hans Berger hielt Urkunde und Medaille in Händen, während der Applaus in der Bürgersaalkirche nicht enden wollte. In diesem Moment wurde sichtbar, dass hier nicht nur ein Komponist und Chorleiter ausgezeichnet wurde, sondern ein Musiker, dessen Arbeit über Jahrzehnte viele Menschen persönlich erreicht hat.

Die Übergabe der Medaille wurde zum emotionalen Höhepunkt der Feier. Hans Berger hielt Urkunde und Medaille in Händen, während der Applaus in der Bürgersaalkirche nicht enden wollte. In diesem Moment wurde sichtbar, dass hier nicht nur ein Komponist und Chorleiter ausgezeichnet wurde, sondern ein Musiker, dessen Arbeit über Jahrzehnte viele Menschen persönlich erreicht hat.

Die Feierstunde fand an einem geschichtsträchtigen Ort statt: in der Bürgersaalkirche in München, wo der selige Pater Rupert Mayer seine Grablege hat. Zugleich stand die Verleihung in besonderem zeitlichen Bezug zu Orlando di Lasso, einem der bedeutendsten Komponisten der Renaissance. Einen Tag vor dessen 432. Todestag wurde Hans Berger mit jener Medaille geehrt, die seinen Namen trägt.

Hans Berger im Kreis der Ehrengäste nach der Verleihung der Orlando-di-Lasso-Medaille in der Münchner Bürgersaalkirche: Oberaudorfs Bürgermeister Dr. Matthias Bernhardt, Josef M. Redl, Johann Simon Kreuzpointner, Hans Berger, Weihbischof Wolfgang Bischof und Prof. Dr. Wolf, Präsident der Bayerischen Einigung.

Hans Berger im Kreis der Ehrengäste nach der Verleihung der Orlando-di-Lasso-Medaille in der Münchner Bürgersaalkirche: Oberaudorfs Bürgermeister Dr. Matthias Bernhardt, Josef M. Redl, Johann Simon Kreuzpointner, Hans Berger, Weihbischof Wolfgang Bischof und Prof. Dr. Wolf, Präsident der Bayerischen Einigung.

Grußworte sprach Prof. Dr. Wolf, Präsident der Bayerischen Einigung, die als Veranstalterin den festlichen Rahmen der Feierstunde mittrug. In seinen Worten wurde deutlich, dass diese Ehrung nicht nur einem einzelnen Musiker galt, sondern einem Lebenswerk, das tief im bayerischen Kulturraum verwurzelt ist und zugleich weit darüber hinausstrahlt.

Josef M. Redl hielt während seiner Laudatio das von Hans Berger herausgegebene Liederheft „Dir zur Ehr’ mein Lied ich singe“ in die Höhe – ein Titel, der Bergers kirchenmusikalisches Wirken treffend zusammenfasst.

Josef M. Redl hielt während seiner Laudatio das von Hans Berger herausgegebene Liederheft „Dir zur Ehr’ mein Lied ich singe“ in die Höhe – ein Titel, der Bergers kirchenmusikalisches Wirken treffend zusammenfasst.

Überreicht wurde die Orlando-di-Lasso-Medaille von Johann Simon Kreuzpointner, Präsident der Österreichischen Kirchenmusikkommission, in Vertretung von Msgr. Markus Bosbach vom Allgemeinen Cäcilienverband für Deutschland e. V. Damit wurde auch der überregionale Charakter dieser Auszeichnung sichtbar, die den kirchenmusikalischen Raum Deutschlands, Österreichs und der Schweiz umfasst.

in besonderer Moment der Feierstunde: Weihbischof Wolfgang Bischof segnete die Erinnerungsanstecker, die an die Mitwirkenden aus Chor und Orchester sowie an Weggefährten Hans Bergers überreicht wurden.

Ein besonderer Moment der Feierstunde: Weihbischof Wolfgang Bischof segnete die Erinnerungsanstecker, die an die Mitwirkenden aus Chor und Orchester sowie an Weggefährten Hans Bergers überreicht wurden.

Die Laudatio hielt Josef M. Redl, der Hans Berger seit Jahrzehnten als Wegbegleiter verbunden ist, insbesondere auch bei dessen musikalischen Reisen nach Rom. Redl sprach als Beirat der Bayerischen Einigung, als Vertreter des Schirmherrn und als Vizepräsident des Festrings München e. V. Er zeichnete den Weg Bergers vom Zithervirtuosen und Volksmusikpfleger zum prägenden Kirchenmusiker nach und machte deutlich, weshalb dessen Werk weit über das Inntal hinaus Bedeutung gewonnen hat.

Eine ursprünglich nicht vorgesehene, aber sehr persönliche Geste: Weihbischof Wolfgang Bischof wandte sich direkt an Hans Berger und erinnerte an dessen enge Verbundenheit mit Papst Benedikt XVI.

Eine ursprünglich nicht vorgesehene, aber sehr persönliche Geste: Weihbischof Wolfgang Bischof wandte sich direkt an Hans Berger und erinnerte an dessen enge Verbundenheit mit Papst Benedikt XVI.

Redl erinnerte daran, dass Berger bereits früh von der Orgel in der Dorfkirche seiner Heimat geprägt wurde. Später studierte er am Richard-Strauss-Konservatorium zwölf Semester Kirchen- und Volksmusik und schloss mit Diplom ab. Zu seinen Instrumenten zählen unter anderem Klavier, Hackbrett, Kontrabass, Zither und Orgel. In der Pfarrkirche „Zu unserer Lieben Frau“ in Oberaudorf begann schließlich jene kirchenmusikalische Arbeit, die sein Lebenswerk prägen sollte.
Ein kleines, aber bezeichnendes Detail machte Redl während seiner Laudatio besonders sichtbar: Er hielt das von Hans Berger herausgegebene Liederheft „Dir zur Ehr’ mein Lied ich singe“ in die Höhe. Der Titel steht sinnbildlich für Bergers Musikverständnis: Musik nicht als Selbstdarstellung, sondern als Lob Gottes, als Volksgesang und als Einladung zum Mitsingen.

Der Montini-Chor und das Große Ensemble Hans Berger gestalteten die Feierstunde zur Verleihung der Orlando-di-Lasso-Medaille in der Münchner Bürgersaalkirche musikalisch.

Der Montini-Chor und das Große Ensemble Hans Berger gestalteten die Feierstunde zur Verleihung der Orlando-di-Lasso-Medaille in der Münchner Bürgersaalkirche musikalisch.

In Oberaudorf wirkte Berger als Organist und Chorleiter, gründete einen Kirchen- und Kinderchor sowie eine Musikschule und wurde später Dekanatsmusikpfleger im Dekanat Inntal. Aus vielen kleineren Chören der Region formte er einen größeren Klangkörper, der zunächst als Müllner-Peter-Chor bekannt wurde und heute als Montini-Chor fortbesteht. Damit trug Berger sein Liedgut aus der eigenen Kirche hinaus ins ländliche Umfeld, in die Region und weit darüber hinaus.

Persönliche Glückwünsche aus dem Landkreis Rosenheim: Landrat Otto Lederer gratulierte Hans Berger nach der Verleihung der Orlando-di-Lasso-Medaille.

Persönliche Glückwünsche aus dem Landkreis Rosenheim: Landrat Otto Lederer gratulierte Hans Berger nach der Verleihung der Orlando-di-Lasso-Medaille.

Besonders eng verbunden ist Bergers Arbeit mit dem Müllner Peter von Sachrang, mit dessen musikalischem Erbe er sich intensiv beschäftigte. Der Chor widmete sich unter anderem der Wiederaufführung alter Notenschätze aus Kirchen und Klöstern und pflegte zugleich Bergers eigene geistliche Werke. Aus dieser Verbindung von Bewahrung und neuer Schöpfung entstand eine Kirchenmusik, die tief in der bayerischen Volksfrömmigkeit verwurzelt ist und dennoch weit über lokale Tradition hinausweist.

Sebastian Friesinger, Landesvorsitzender des Bayernbunds und Mitglied des Bayerischen Landtags, gratulierte Hans Berger persönlich zur Verleihung der Orlando-di-Lasso-Medaille.

Sebastian Friesinger, Landesvorsitzender des Bayernbunds und Mitglied des Bayerischen Landtags, gratulierte Hans Berger persönlich zur Verleihung der Orlando-di-Lasso-Medaille.

Bereits 1983 schrieb Hans Berger seine erste Messe, die Jugendmesse „Dem Leben vertrauen“. Später folgten zahlreiche weitere Werke, darunter die Maria-Anna-Lindmayr-Messe, die Vinzenz-Pallotti-Messe, die Pater-Rupert-Mayer-Messe sowie ein Weihnachts-, Oster- und Pfingstoratorium. Texte von Helmut Zöpfl, Georg Thurmair, Max Rößler und Eugen Roth fanden in Bergers Vertonungen eine musikalische Sprache, die vielen Menschen unmittelbar zugänglich ist.

Prof. Dr. Wolf, Präsident der Bayerischen Einigung, sprach Grußworte zur Verleihung der Orlando-di-Lasso-Medaille an Hans Berger.

Prof. Dr. Wolf, Präsident der Bayerischen Einigung, sprach Grußworte zur Verleihung der Orlando-di-Lasso-Medaille an Hans Berger.

Musikalisch gestaltet wurde die Feierstunde vom Montini-Chor und dem Großen Ensemble Hans Berger. In der festlich geschmückten Bürgersaalkirche verbanden sich Chor, Orchester, Volksmusikklang, Sologesang und gemeinsamer Volksgesang zu einem Konzert, das den Geist von Bergers Werk unmittelbar erfahrbar machte. Die Musikerinnen und Musiker des Ensembles prägten mit Flöte, Fagott, Violine, Harfe, Hackbrett, Zither, Blechbläsern und weiteren Instrumenten jenen unverwechselbaren Klang, der Hans Bergers Kirchenmusik auszeichnet: alpenländisch verwurzelt, geistlich getragen und zugleich von großer musikalischer Sorgfalt. Auch Daniel Hinterberger setzte mit seinem Sologesang einen besonderen Akzent.

Hans Berger als Dirigent: Bei der Feierstunde zur Verleihung der Orlando-di-Lasso-Medaille führte er Chor und Ensemble selbst durch das Konzert.

Hans Berger als Dirigent: Bei der Feierstunde zur Verleihung der Orlando-di-Lasso-Medaille führte er Chor und Ensemble selbst durch das Konzert. Seit 1965 wirkt Hans Berger als Organist in der Bergkirche Wall und hilft dort bis heute aus, wann immer er kann. Auch das Erzbistum München und Freising gratulierte ihm zur Auszeichnung und erinnerte daran, dass er laut Arbeitsvertrag vom 1. April 1974 bis 31. Juli 2008 ganz offiziell hauptamtlicher Kirchenmusiker der Pfarrei „Zu unserer Lieben Frau“ in Oberaudorf war.

Dass Hans Berger nicht nur im Mittelpunkt der Ehrung stand, sondern auch selbst musikalisch gestaltend wirkte, zeigte sich im Konzert eindrucksvoll. Als Dirigent führte er Chor und Ensemble mit klarer, konzentrierter Hand durch seine geistlichen Werke. Gerade in dieser Verbindung von Chor, Orchester, Solostimme, Volksmusik und der Einladung zum Mitsingen wurde hörbar, wofür Hans Berger mit der Orlando-di-Lasso-Medaille ausgezeichnet wurde.

Daniel Hinterberger setzte mit seinem Sologesang einen besonderen musikalischen Akzent bei der Feierstunde zur Verleihung der Orlando-di-Lasso-Medaille an Hans Berger.

Daniel Hinterberger setzte mit seinem Sologesang einen besonderen musikalischen Akzent bei der Feierstunde zur Verleihung der Orlando-di-Lasso-Medaille an Hans Berger.

Diese Zugänglichkeit ist ein Wesensmerkmal seiner Kirchenmusik. Seine Lieder sind nicht nur für Chöre bestimmt, sondern auch für Gottesdienstbesucher, Volksgesang, Andachten, Wort-Gottes-Feiern und Bergmessen. Bergers Musik will nicht vorführen, sondern verbinden. Sie will nicht nur künstlerisch beeindrucken, sondern Glauben, Gemeinschaft und Freude zum Klingen bringen.

Matthias Delazer am Fagott

Matthias Delazer am Fagott

Hans Berger musizierte im Laufe seines Lebens an herausragenden geistlichen Orten: auf dem Wendelstein in der höchstgelegenen Kirche Deutschlands, in der Wieskirche, im Alten Peter, in Heilig Geist, St. Paul, der Bürgersaalkirche, der Allerheiligen-Hofkirche, in Altötting, Salzburg und Tegernsee. Zu den besonderen Höhepunkten zählte ein Privatkonzert für Papst Benedikt XVI. am 3. Dezember 2011 in der Sala Clementina im Apostolischen Palast. 2015 war Berger mit Chor und Pater-Rupert-Mayer-Messe beim „Festival Internazionale di Musica e Arte Sacra“ in Rom zu hören.

Susi Bachleitner an der Flöte

Susi Bachleitner an der Flöte

Eine besondere persönliche Note erhielt die Feier durch Weihbischof Wolfgang Bischof. Obwohl eine Ansprache des Weihbischofs der Erzdiözese München und Freising ursprünglich nicht vorgesehen war, trat er spontan ans Mikrofon und wandte sich direkt an Hans Berger. Bischof sprach ihm seine persönlichen Glückwünsche aus und erinnerte an die enge Verbundenheit Bergers mit dem verstorbenen Papst Benedikt XVI., der dessen Musik sehr geschätzt habe. Er sei gewiss, so der Weihbischof sinngemäß, dass Benedikt XVI. diese Feier nun von einer anderen Ebene aus mit einem Lächeln begleite.

Albert Ginthör an der Violine

Albert Ginthör an der Violine

Evi Plomer an der Viola

Evi Plomer an der Viola

Ein weiterer besonderer Moment war die Segnung der Erinnerungsanstecker für die Mitwirkenden. Weihbischof Wolfgang Bischof segnete die Anstecker, die an die Musikerinnen und Musiker des Chores und Orchesters sowie an Weggefährten Hans Bergers überreicht wurden.

Audorfer Dreigesang mit Traudi Seebacher, Birgit Sporer und Anni Pichler

Damit wurde sichtbar, dass diese Auszeichnung zwar Hans Berger persönlich galt, zugleich aber auch das jahrzehntelange gemeinsame musikalische Wirken vieler Menschen würdigte.

Hans-Jürgen Huber, Simon März, Klaus Kammerloher an der Trompete

Hans-Jürgen Huber, Simon März, Klaus Kammerloher an der Trompete

Hans Berger selbst dankte nach der Verleihung mit persönlichen Worten für die hohe Auszeichnung. Sein Dank galt den Anwesenden für ihr Dabeisein ebenso wie den vielen Weggefährten, Chormitgliedern, Musikanten und Unterstützern, die seinen kirchenmusikalischen Weg über Jahrzehnte begleitet und mitgetragen haben.

Sissi Thaler an der Harfe

Wie groß die Anteilnahme und Begeisterung des Publikums war, zeigte sich während der Feier immer wieder. Viele Besucher hielten besondere Momente mit ihren Mobiltelefonen fest. Nicht nur die offizielle Ehrung, sondern auch Bergers persönliche Worte und die musikalischen Beiträge wurden aufmerksam verfolgt und vielfach dokumentiert.

Viele Besucher hielten die besonderen Momente der Feierstunde mit ihren Mobiltelefonen fest – ein sichtbares Zeichen der großen Wertschätzung für Hans Berger.

Viele Besucher hielten die besonderen Momente der Feierstunde mit ihren Mobiltelefonen fest – ein sichtbares Zeichen der großen Wertschätzung für Hans Berger.

Auch zahlreiche Ehrengäste brachten Hans Berger ihre persönliche Anerkennung zum Ausdruck. Zu den Gratulanten zählten unter anderem Landrat Otto Lederer, Oberaudorfs Bürgermeister Dr. Matthias Bernhardt sowie Sebastian Friesinger, Landesvorsitzender des Bayernbunds und Mitglied des Bayerischen Landtags. Die Begegnungen machten sichtbar, welche Wertschätzung Berger weit über seine Heimatgemeinde Oberaudorf hinaus entgegengebracht wird.

Höchste kirchenmusikalische Auszeichnung für Hans Berger: Der Oberaudorfer Kirchenmusiker, Komponist und Volksmusikpfleger erhielt in der Münchner Bürgersaalkirche die Orlando-di-Lasso-Medaille des Allgemeinen Cäcilienverbandes.

Höchste kirchenmusikalische Auszeichnung für Hans Berger: Der Oberaudorfer Kirchenmusiker, Komponist und Volksmusikpfleger erhielt in der Münchner Bürgersaalkirche die Orlando-di-Lasso-Medaille des Allgemeinen Cäcilienverbandes.

Die besondere Bedeutung der Auszeichnung wurde auch medial sichtbar: Die Feierstunde in der Bürgersaalkirche wurde unter anderem von BR Heimat des Bayerischen Rundfunks sowie von München.TV begleitet.

Die Orlando-di-Lasso-Medaille erinnert an einen der bedeutendsten Komponisten der Renaissance und würdigt herausragende Verdienste um die Kirchenmusik. Hans Berger erhielt sie für sein jahrzehntelanges kirchenmusikalisches Lebenswerk.

Im Anschluss klang die Feierstunde bei einem gemeinsamen Abendessen mit Chor, Orchester und Ehrengästen im nahegelegenen Paulaner-Restaurant gegenüber der Bürgersaalkirche aus.

In all diesen Stationen zeigt sich die außergewöhnliche Spannweite von Bergers Wirken: vom elterlichen Hof im Auerbachtal über die Oberaudorfer Pfarrkirche bis zu bedeutenden Kirchen und Konzertsälen Europas. Dabei blieb Bergers Musik stets erkennbar geprägt von der bayerischen Heimat, vom Alpenraum, von geistlicher Tiefe und von einer volksnahen Musikalität.

Weihbischof Wolfgang Bischof sprach Hans Berger seine persönlichen Glückwünsche aus und erinnerte an die enge Verbundenheit Bergers mit dem verstorbenen Papst Benedikt XVI., der dessen Musik sehr geschätzt habe. Er sei gewiss, so der Weihbischof sinngemäß, dass Benedikt XVI. diese Feier nun von einer anderen Ebene aus mit einem Lächeln begleite.

Weihbischof Wolfgang Bischof sprach Hans Berger seine persönlichen Glückwünsche aus und erinnerte an die enge Verbundenheit Bergers mit dem verstorbenen Papst Benedikt XVI., der dessen Musik sehr geschätzt habe. Er sei gewiss, so der Weihbischof sinngemäß, dass Benedikt XVI. diese Feier nun von einer anderen Ebene aus mit einem Lächeln begleite.

Die Orlando-di-Lasso-Medaille würdigt damit nicht nur einen erfolgreichen Komponisten und Chorleiter, sondern ein Lebenswerk, das Kirchenmusik und Volksmusik nicht trennt, sondern miteinander in Beziehung setzt. Hans Berger hat über Jahrzehnte gezeigt, dass geistliche Musik nicht museal sein muss, sondern lebendig, singbar, heimatverbunden und zugleich künstlerisch anspruchsvoll sein kann.
Nach zahlreichen Ehrungen aus dem Bereich der Volksmusik und Kultur – darunter der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, der Kulturpreis des Landkreises Rosenheim und der EUREGIO-Preis Inntal – erhielt Hans Berger nun mit der Orlando-di-Lasso-Medaille auch die höchste kirchenmusikalische Auszeichnung im deutschsprachigen Raum. Gewürdigt wurde damit ein Lebenswerk, das Musikforschung, Komposition, Musikkultur und Musikvermittlung auf besondere Weise verbindet.

Das Prozessionskreuz der Münchner Bürgersaalkirche verweist auf den geistlichen Rahmen der Feierstunde, in der Hans Berger mit der Orlando-di-Lasso-Medaille ausgezeichnet wurde.

Das Prozessionskreuz der Münchner Bürgersaalkirche verweist auf den geistlichen Rahmen der Feierstunde, in der Hans Berger mit der Orlando-di-Lasso-Medaille ausgezeichnet wurde.

Mit der Ehrung in München wurde ein Musiker ausgezeichnet, dessen Werk viele Menschen begleitet hat: in Gottesdiensten, Konzerten, Bergmessen, Advents- und Festzeiten, in Kirchen und auf Wegen. Die Medaille geht an Hans Berger persönlich, doch sie steht zugleich auch für das jahrzehntelange gemeinsame Wirken mit seinen Chören, Musikanten und Weggefährten.

Hans Berger: Kirchenmusiker, Komponist, Volksmusikpfleger und nun Träger der Orlando-di-Lasso-Medaille – der höchsten kirchenmusikalischen Auszeichnung im deutschsprachigen Raum.

Hans Berger: Kirchenmusiker, Komponist, Volksmusikpfleger und nun Träger der Orlando-di-Lasso-Medaille – der höchsten kirchenmusikalischen Auszeichnung im deutschsprachigen Raum.

So wurde die Feierstunde in der Bürgersaalkirche zu mehr als einer Preisverleihung. Sie wurde zu einem Dank für ein kirchenmusikalisches Lebenswerk, das aus Oberaudorf kommt, in Bayern tief verwurzelt ist und weit über die Region hinaus Bedeutung gewonnen hat.

Beitrag & Fotos: Rainer Nitzsche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Redaktion

Rainer Nitzsche

Als Webseiten-Entwickler bin ich für die Gestaltung und den technischen Betrieb dieser Plattform verantwortlich und versuche, die Seite ständig aktuell und zeitgemäß zu halten.

Als Reportage-Fotograf möchte ich mit wenigen Bildern wiedergeben, was als geschriebener Text vielleicht Bände füllen würde. Es geht um Ereignisberichte in Bildern. Es gilt, schrittweise und in den richtigen Momenten Entwicklung und Ablauf von Ereignissen festzuhalten, die schließlich in einem Höhepunkt gipfeln. Das bedeutet, meine Fotografien sind sehr oft weniger formell und zeigen den Charakter der Menschen eher in einer pose-freien, authentischen Weise, die nicht inszeniert ist.
Mehr Fotos finden Sie auch auf meiner Webseite unter www.rainernitzsche.de

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