Neukirchen/Persdorf – Mit einem gemütlichen Kesselfleischessen ist am Montagabend die große Festwoche der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen und der Schützengesellschaft Alt-Wildschütz Persdorf zu Ende gegangen. Nach mehreren festlichen Tagen mit Musik, Gottesdienst, Festzug, vielen Vereinsabordnungen und zahlreichen Begegnungen bildete der Abschlussabend im Festzelt noch einmal einen herzlichen und bodenständigen Schlusspunkt.

Festwoche in Neukirchen/Persdorf klingt mit Kesselfleischessen aus

Das Festzelt war auch am letzten Abend gut besucht. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Neukirchen und zum 125-jährigen Bestehen der Schützengesellschaft Alt-Wildschütz Persdorf noch einmal in geselliger Runde ausklingen zu lassen. Auf den Tischen standen frisch serviertes Kesselfleisch, Sauerkraut und kräftiges Bauernbrot – ein deftiger bayerischer Genuss, wie er zu einem solchen Festabschluss besser kaum passen könnte. Dazu wurde ausgeschenkt, geratscht, gelacht und zurückgeblickt auf eine Festwoche, die vielen noch lange in guter Erinnerung bleiben dürfte.

Festwoche in Neukirchen/Persdorf klingt mit Kesselfleischessen aus

Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Söllhubener Dorfmusik. Sie gab dem Abend den passenden Rahmen: festlich genug für den Abschluss einer großen Jubiläumswoche, aber zugleich gemütlich und nah an den Menschen. Genau diese Mischung prägte den Montagabend im Festzelt.

Festwoche in Neukirchen/Persdorf klingt mit Kesselfleischessen aus

Auch Kaffee und Kuchen wurden noch einmal angeboten. Die Kuchen an der Kuchenbar waren von Mitgliedern gebacken und gespendet worden – ein weiteres Beispiel dafür, wie viele helfende Hände im Hintergrund zum Gelingen der Festwoche beigetragen haben. Daneben wurde auch die Festschrift der beiden Festvereine noch einmal angeboten. Sie hält nicht nur Daten und Bilder fest, sondern bewahrt ein Stück Vereinsgeschichte und erinnert daran, wie tief Feuerwehr und Schützenwesen in Neukirchen und Persdorf verwurzelt sind.

Festwoche in Neukirchen/Persdorf klingt mit Kesselfleischessen aus

Für zusätzliche Spannung sorgte eine Verlosung mit zahlreichen Preisen. Die Lose fanden guten Zuspruch, denn zu gewinnen gab es viele attraktive Sachpreise und Gutscheine, die von Betrieben aus der Umgebung gestiftet worden waren. Darunter waren unter anderem Golfkurse auf einem nahegelegenen Golfplatz, Übernachtungen in Ferienwohnungen, Essensgutscheine in beliebten Gaststätten und vieles mehr. Auch daran zeigte sich, wie breit das Jubiläumsfest von der Region mitgetragen wurde.

Festwoche in Neukirchen/Persdorf klingt mit Kesselfleischessen aus

Der letzte Festabend stand aber nicht nur im Zeichen von Essen, Musik und Geselligkeit. Traditionell wurde das Kesselfleischessen auch genutzt, um allen Helferinnen und Helfern, Unterstützern und Mitwirkenden zu danken. Der Festleiter und Vorstand der Feuerwehr sprach seinen Dank an die vielen Beteiligten aus und nannte sie namentlich. Gerade dieser Moment machte deutlich, was hinter einer solchen Festwoche steht: viele Monate Vorbereitung, unzählige Stunden Arbeit, Verlässlichkeit, Zusammenhalt und die Bereitschaft, für die Gemeinschaft anzupacken.

Festwoche in Neukirchen/Persdorf klingt mit Kesselfleischessen aus

So wurde der Abschlussabend noch einmal zu einem Spiegel der gesamten Festwoche. Gefeiert wurden nicht nur zwei Jubiläen, sondern auch das Ehrenamt selbst. Feuerwehr und Schützen stehen für Verantwortung, Kameradschaft, Tradition und Heimatverbundenheit. Dass ein solches Fest gelingt, ist keine Selbstverständlichkeit. Es braucht Menschen, die planen, organisieren, aufbauen, bedienen, musizieren, backen, spenden, Lose verkaufen, Festschriften gestalten, Gäste bewirten und am Ende auch wieder aufräumen.

Festwoche in Neukirchen/Persdorf klingt mit Kesselfleischessen aus

Mit dem Kesselfleischessen ging eine Festwoche zu Ende, die eindrucksvoll gezeigt hat, wie lebendig das Vereinsleben in Neukirchen und Persdorf ist. Der letzte Abend war damit kein bloßer Ausklang, sondern ein herzlicher Dank an alle, die diese Jubiläumsfeierlichkeiten möglich gemacht haben – und zugleich ein schönes Zeichen dafür, was eine Dorfgemeinschaft leisten kann, wenn viele zusammenhelfen.

Beitrag & Fotos: Rainer Nitzsche

 

 

 

 

 

 

 


Redaktion

Rainer Nitzsche

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Als Reportage-Fotograf möchte ich mit wenigen Bildern wiedergeben, was als geschriebener Text vielleicht Bände füllen würde. Es geht um Ereignisberichte in Bildern. Es gilt, schrittweise und in den richtigen Momenten Entwicklung und Ablauf von Ereignissen festzuhalten, die schließlich in einem Höhepunkt gipfeln. Das bedeutet, meine Fotografien sind sehr oft weniger formell und zeigen den Charakter der Menschen eher in einer pose-freien, authentischen Weise, die nicht inszeniert ist.
Mehr Fotos finden Sie auch auf meiner Webseite unter www.rainernitzsche.de

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