Regensburg – Die Kulturreihe „Klang.Raum.Museum“ des Historischen Museums lädt unter dem diesjährigen Titel GRENZENLOS wieder zu außergewöhnlichen Konzertmomenten in die Minoritenkirche ein.
Wenn historische Mauern zu Resonanzkörpern werden und jahrhundertealte Architektur auf Musik aus ganz Europa trifft, dann stehen die traditionsreichen Konzerte der renommierten Reihen von Klang.Raum.Museum unmittelbar bevor. Seit Jahrzehnten sind die Serenaden und Matineen im Museum ein fester Höhepunkt im sommerlichen Kulturkalender der Welterbestadt. Sie verbinden die Musik exzellenter Musiker mit dem einzigartigen Ambiente der altehrwürdigen Minoritenkirche. Darauf freut sich auch der Leiter der städtischen Museen Dr. Sebastian Karnatz: „Die Serenaden und Matineen sind ein fester Bestandteil unseres Jahresprogramms und eigenen sich perfekt dafür auch einmal mit ungewöhnlichen Konstellationen, über die eigenen Grenzen hinauszublicken.“
Drei Elemente – ein mehrdimensionales Gesamtkunstwerk
Der Name der Reihe hält, was er verspricht: Klang.Raum.Museum wird zu einem mehrdimensionalen Erlebnis. Im Mittelpunkt steht dabei die gotische Minoritenkirche des Historischen Museums Regensburg. Mit ihrer monumentalen Akustik und dem europaweit einzigartigen Orgelbestand bietet sie den idealen Rahmen für Konzertereignisse, die im Gedächtnis bleiben. Unter der künstlerischen Leitung von Stefan Baier und Andreas Meixner ist die uralte Kirche ein lebendiger Kulturraum der Gegenwart – mit Musik aus fünf Jahrhunderten. Die beiden künstlerischen Leiter versprechen einen „weiten musikalischen Bogen vom Klangrausch der Renaissance bis zu intimen Jazzmomenten“.
GRENZENLOS – Die Saison 2026
Die vier stimmungsvollen Serenaden im Museum sind in diesem Jahr inspiriert von ungewöhnlichen Besetzungen und grenzenloser Vielfalt. Der gefeierte Altist Vincenzo Capezzuto entführt am Donnerstag, 11. Juni 2026, zusammen mit drei Mandolinenspielern die Zuhörer in das Neapel des 19. Jahrhunderts. Unter dem Titel „Petrichor“ wird am 18. Juni der Klarinettist David Orlowsky in einer Triobesetzung Klangwelten in den Kirchenraum zaubern. Am 25. Juni ist die Jazzpianistin und Sängerin Alma Naidu mit einem Solorecital zu Gast. Und die Formation „Concerto Iberico“ wird am 2. Juli Musik und Tanz aus der spanischen Renaissance auf die Serenadenbühne bringen.
Zum Jazzweekend wird Geff Eisenhauer & friends am 4. Juli um 21.30 Uhr zu einer außergewöhnlichen Nightsession in die Minoritenkirche einladen.
Die sonntäglichen Matineen im Museum (immer um 11 Uhr vormittags) starten am 19. Juli mit dem polnischen Orgelvirtuosen Thomasz Nowak und seinem verheißungsvollen Programm „The Nightingale – Musik der Lüfte“. Die Virtuosin Benedetta Ceron und Lukas Punta (Italien) an der Orgel werden unter dem Titel „Canto & Basso“ am 26. Juli die historischen Orgeln mit dem besonderen Sound des Zink verbinden. „El Canto del Caballero“ ist das Programm-Motto des portugiesischen Organisten Antonio Estereio am 2. August. Unter der Leitung des Barockposaunisten Robert Schlegl wird am 13. September die Bläserformation „Capella dell´halla“ die ganze Klangpracht der Renaissance in die Minoritenkirche tragen. Am 20. September verknüpft das Karlsruher Athos Ensemble die Musik Bachs mit dem Jazz, ehe am 26. September das international gefeierte ensemble cantissimo aus Zürich mit Monteverdis Marienvesper unter der Leitung von Markus Utz die Saison den fulminanten und festlichen Schlussstein unter die Saison setzt.
Kulturreferent Wolfgang Dersch gibt einen Ausblick auf die kommende Saison: „Musik und Baukunst in einzigartiger Verbindung – genau das bietet Klang.Raum.Museum und ist dabei in dieser Saison im wahrsten Sinne des Wortes ein nahezu grenzenloser Kulturgenuss.“
Karten für die Serenaden und Matineen sind über OK-Ticket und an der Abendkasse im Museum erhältlich.
Bericht und Bild: Stadt Regensburg / Portrait Alma Naidu © Tom Schneider



