Gastronomie

10 Staats-Ehrenpreise für Edelbrenner

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Fruchtige Aromen, betörende Düfte und erlesener Geschmack: Edelbrände aus bayerischen Brennereien stehen für Genuss pur. In ihrer Vielfalt sind sie ein Abbild der abwechslungsreichen Landschaften im Freistaat. Die Brenner wählen bestes Obst aus, mit dem sie mit ihrer Verarbeitungs- und Lagerstrategie bestimmen, welche Aromen später im Glas erlebbar sind.

Die zehn besten bayerischen Edelbrenner haben nun den Bayerischen Staatsehrenpreis 2026 erhalten. Zusätzlich erhielt die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau einen Sonderpreis für herausragende Leistungen bei der Bayern Brand Prämierung 2026. Überreicht wurden die Preise von Staatsminister Eric Beißwenger in Vertretung der Bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber.

Anlässlich der feierlichen Auszeichnung teilte Ministerin Kaniber vorab schriftlich mit: „Bayerische Edelbrände sind höchste Handwerkskunst im Glas. Die Brenner im Freistaat zaubern mit viel Können und Liebe feinste naturbelassene Tropfen. Die Jury hatte es alles andere als leicht, unter den mehr als 450 eingereichten hervorragenden Erzeugnissen die zehn besten Edelbrenner herauszufiltern. Den Preisträgern gratuliere ich von Herzen. Ihre erlesenen Produkte animieren Genießer, sich mit Nase und Gaumen auf Entdeckungsreise zu begeben.“ Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) hat die eingereichten Brände analytisch wie auch sensorisch geprüft und bewertet. Die Verleihung des Bayerischen Staatsehrenpreises für Edelbrenner ist ein zentrales Element der Initiative „Bayern Brand – Wir brennen für Bayern“. Diese wird getragen vom Landwirtschaftsministerium und den drei Klein- und Obstbrennerverbänden in den Regionen Franken, Lindau und Südostbayern.

Die Prämierung stellt neben herausragendem Können auch die besonderen Leistungen der Edelbrenner für den Naturschutz und die bayerische Kulturlandschaft heraus. Denn, so Kaniber vorab schriftlich: „Unsere bayerischen Edelbrenner pflegen und erhalten Streuobstbestände in ganz Bayern. Sie schützen damit die Artenvielfalt und helfen mit, unsere einzigartige bayerischen Kulturlandschaft zu erhalten. Nur wenn der Streuobstanbau sich auch wirtschaftlich lohnt, wenn die geschätzten Produkte Abnehmer finden, bleiben die Streuobstwiesen mit ihren vielfältigen Funktionen langfristig erhalten. Die schönen Streuobstbestände in voller Blütenpracht oder mit saftigem Obst zu sehen ist Balsam für unsere Seelen.“

Bericht und Foto: Bayerisches Landwirtschaftsministerium / Tobias Hase / StMELF –    Bild zeigt Staatsminister Eric Beißwenger (14.v.l. in der 1. Reihe) gemeinsam mit den Preisträgerinnen und Preisträgern sowie weiteren Ehrengästen. 


Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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