Der Freistaat stärkt die ländlichen Räume weiter gezielt: 46 bayerische Gemeinden erhalten insgesamt 15,2 Millionen Euro für die Erneuerung von Plätzen, Ortsstraßen und Wegen. Die Mittel verbessern die Lebensqualität vor Ort und schaffen sichere sowie attraktive Ortskerne.
„Unsere Gemeinden sind das Rückgrat des ländlichen Raums. Sie prägen unsere Heimat und geben den Menschen ein Stück Lebensqualität“, betont Staatsministerin Michaela Kaniber. Und weiter: „Wer lebendige Orte will, muss sie auch aktiv gestalten. Genau dabei unterstützen wir unsere Kommunen ganz konkret. Das sehen wir als unsere Aufgabe – denn wir sind das Ministerium der Dörfer.“ Die Förderung erfolgt über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Die Gemeinden setzen die Mittel gezielt für Dorferneuerungs- und Wegebaumaßnahmen ein. Sie gestalten Ortsplätze neu, verbessern Verkehrswege zu mehr Sicherheit und werten ihre Ortsbilder sichtbar auf.
„Wir investieren bewusst in attraktive Ortskerne, sichere Wege und starke Strukturen vor Ort. Davon profitieren Bürgerinnen und Bürger genauso wie unsere Betriebe und letztlich auch der Tourismus“, so die Ministerin. Im Juni 2026 startet die nächste Auswahlrunde. Gemeinden können dann die Förderanträge online bei den Ämtern für Ländliche Entwicklung einreichen. Der Freistaat unterstützt Investitionen zwischen 25.000 Euro und 1,5 Millionen Euro mit einem Fördersatz von 60 Prozent. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen die ländlichen Räume weiter stärken und fit für die Zukunft machen – gemeinsam mit unseren Gemeinden und aus der Praxis heraus“, betont Kaniber abschließend.
Bericht und Foto: Bayerisches Landwirtschaftsministerium / ALE Oberpfalz – Foto zeigt einen neu gestalteten Dorfplatz in Mähring mit Aufenthaltsqualität und Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft.



